leo. spricht für sich

„Down-Syndrom ist keine Krankheit - Down-Syndrom ist eine Gabe Gottes.”
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Leo kam mit dem Down-Syndrom zur Welt. Im Grunde mag er seine Behinderung – er meint: „warum auch nicht“ -, würde sich manchmal aber gerne selbst mit den Augen eines Anderen sehen. Er arbeitet im Rundfunkmuseum Fürth im museumspädagogischen Bereich und erklärt Besucher:innen die Geschichte und Funktion der ausgestellten Geräte auf seine ganz besondere Art: mit viel Selbstvertrauen und überschäumender Begeisterung! Früher mochte er Museumsbesuche nicht, heute kann er sich nichts anderes mehr vorstellen. Er genießt die Führungen, denn – so seine Worte – die Vergangenheit ist zum Lernen da.

Neben dem Beruf spielt Leo Klavier, singt, sportelt im Fitnessstudio und ist Mitglied in einer Improvisations-Theatergruppe. Seine Sicht der Welt ist spannend und oftmals auf den Punkt gebracht. So sagt er: „Wenn ich was ändern könnte, würde ich sagen: Hey Leute, seid doch mal nett zueinander… würde euch das denn umbringen?“.

Orte der Inklusion und Geschichte in Fürth

Nicht nur ins Rundfunkmuseum würde Leo seine Gäste führen. Das Stadtmuseum, das Jüdische Museum Franken und das Ludwig-Erhardt-Zentrum begeistern mit ihrer Vielfältigkeit und erlebbaren Geschichte. Wer zwischen den Museumsbesuchen eine Pause braucht, sollte im Samocca vorbeischauen, einem Integrationscafé der Lebenshilfe. Besuchen sollten Sie auch die Kofferfabrik, die vor allem am Abend ihren Charme entfaltet. Fürth freut sich außerdem, im Juni im Vorfeld der Special Olympics World Games in Berlin „Host-Town“ der venezolanischen Delegation sein zu dürfen.

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