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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Running City Tours - Laufen & Sightseeing verbinden
Die sportliche Stadtführung
Neben Nürnberg manchmal unterschätzt, doch nicht minder schön: Die Denkmalstadt Fürth. Überzeuge dich selbst von der Denkmaldichte und der wunderbaren Natur. Erkunde mit einem Lauftour-Guide bei einer sportlichen Stadtführung die lokalen Gegebenheiten, erfahre Wissenswertes und erhalte den ein oder anderen Geheimtipp für deinen Aufenthalt.
Wähle bei der Buchung zwischen einer Gruppentour oder einer privaten Tour.
Dauer: 60 – 120 Minuten (je nach Tempo, Routenlänge, Pausengestaltung)
Hinweis: Privattouren sind wie unsere Gruppentouren begrenzt auf 5 Plätze. Möchtest du in einer größeren Gruppe oder zu anderen Zeiten als die angegbenen laufen, so teile uns dein Anliegen über das Kontaktformular mit.
Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie
Foyerausstellung
Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie – geprägt von Hoffnung, tiefgreifenden Krisen und einer einzigartigen kulturellen Blüte. Die Ausstellung im Foyer des LEZ zeigt die bewegte Geschichte dieser Zeit. Multimediale Filme und 16 Ausstellungstafeln vermitteln anschaulich politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen der Jahre 1919 bis 1933. Ihre Errungenschaften prägen unser Land bis in die Gegenwart. Es lohnt, sich an die Weimarer Republik zu erinnern. Einige der damaligen Probleme sind erstaunlich aktuell und wir können wertvolle Lehren aus der Vergangenheit ziehen.
Die Wanderausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. ist bis zum 12. April 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Schauspielfassung von Charlotte Van Kerckhoven nach dem Roman von Andreas Steinhöfel
Rico bezeichnet sich selbst als „tiefbegabt“, d. h. er kann zwar genauso viel denken wie andere, nur dauert es bei ihm ein bisschen länger, und manchmal fallen ihm auch einfach Sachen aus dem Kopf. Dennoch schlägt er wissbegierig schwierige Erwachsenen-Worte im Lexikon nach, und notfalls erfindet er sich neue Wörter, so z. B. auch den Begriff „Tieferschatten“. Damit beschreibt Rico die unheimlichen dunklen Gestalten, die er aus seinem Kinderzimmer heraus im Haus gegenüber beobachtet. Das ist seinem neuen besten Freund Oskar nicht geheuer. Der ist seines Zeichens hochbegabt, aber so ängstlich, dass er immer mit einem Sturzhelm auf dem Kopf herumläuft – man weiß ja nie _ Als Oskar eines Tages verschwindet, muss Rico all seine Gedanken zusammennehmen, um seinen Freund zu retten _ Steinhöfels Kinderkrimi „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ wurde 2009 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Längst ist der warmherzige und vielschichtige Roman zu einem modernen Klassiker geworden. Unsere Inszenierung, die im Juni 2025 ihre Premiere feiert, spielen wir erneut, denn wir finden: Die rasante Geschichte um die Freundschaft der ungleichen Jungs begeistert als Roman, Kinofilm und auf der Bühne des Kulturforums gleichermaßen.
Zum 25-jährigen Bestehen des Jüdischen Museums Franken in Fürth zieht das JMF seit letztem Jahr eine kritische Bilanz. Die Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ erinnert mit dem letzten Teil „Von Raub, Resitution und Mythen der Toleranz“ an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Haus und sein Umfeld nachhaltig geprägt haben.
Mit Shitstorm blickt das Jüdische Museum Franken nicht nur auf seine eigene Geschichte zurück, sondern stellt sich auch der Frage, wie Museen mit gesellschaftlichen Konflikten, Erinnerungskultur und historischen Deutungen umgehen können: Was haben die Debatten bewirkt und wo steht das Museum heute?
Sie möchten ihre grauen Zellen trainieren und dabei ins Gespäch kommen?
Ob alt oder jung - wir laden Sie herzlich zum Rummikub spielen ein – immer donnerstags in gemütlicher Runde.
Dein Donnerstags-Date mit Kaffee, hausgemachtem Kuchen auf Spendenbasis und ZUKUNFTS-Themen
In entspannter Atmosphäre leckeren Kuchen, Kaffee und Tee genießen – natürlich alles auf Spendenbasis und mit Fokus auf Zukunfts-Themen. Das M4 ist ein Ort zum Wohlfühlen, für Gemeinschaft und Ideen.
Ob ihr zum Plaudern kommt, Euch mit Freund*innen trefft, oder Euch für Zukunfts-Themen interessiert – jede*r ist willkommen!
Immer donnerstags von 15:30 bis 18:00 Uhr (außer in den Ferien)
**Gemeinschaft genießen und Zukunft gestalten**
Der Fürther Zukunftssalon verwandelt sich jeden Donnerstagnachmittag in das M4 Salon-Café.
Was bewegt unsere Stadt? Welche Blickwinkel gibt es auf das Zusammenleben in Fürth? Was treibt Menschen an, unsere Stadt aktiv mitzugestalten? Das stellen unterschiedliche Gäste in den "Stadtgesprächen: Unser Fürth!" vor.
Die Stadtgespräche im Zukunftssalon schaffen Raum für Kennenlernen, Austausch und neue Perspektiven.
Von März bis Oktober 2026 jeden Donnerstag zum Feierabend – lokale Themen, gemütliches Gespräch.
**Direkt Vorher:** M4 Saloncafé mit Kuchen, Snacks & Getränken - perfekt zum Ankommen im Stadtgespräch.
Mit dabei sind Menschen aus Kultur, Verwaltung, Wirtschaft, Religion, Sozialbereich und der Zivilgesellschaft: der Bestatter und TikTokker Luis Bauer, Florian Lippmann von Soziokultur e.V, kurz nach der Stadtratswahl ist auch der Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung am Start. Weitere Gäste sind der Architekt und Stadtplaner Jürgen Hübsch, Pfarrer André Hermany, Thomas Röbke von der Spiegelfabrik, der Wirtschaftsreferent Horst Müller, die Künstler Sascha Banck und Max Baumer, Vertreter*innen von Benario, vom Fanclub Stradevia, von der Queeren Szene und weitere spannende Gäste.
**Dabei sein!**
Demokratie lebt vom Zuhören. Die Stadtgespräche zeigen, wie vielfältig die Menschen und das Engagement in unserer Stadt sind. Hier werden unterschiedliche Lebenswelten sichtbar und vernetzt. Kommt vorbei, redet mit oder hört einfach nur zu.
Immer donnerstags von 17:00 bis 18:00 Uhr (außer in den Ferien)
Wir freuen uns sehr darauf, den Zukunftssalon in einen Ort lebendiger Stadtgeschichte(n) zu verwandeln.
Vive la France! Augusta Holmès. Komponistinnentage: Biografisches Konzert
Romantische Musik-Zeitreise mit Gillian Crichton, Sirka Schwartz-Uppendieck und Michael Herrschel
Sie hat so eine wunderbare tiefe Stimme. Und sie spielt Klavier, dass die Fetzen fliegen! Augusta Holmès ist ein Star im Paris der Romantik. Sie pfeift auf Konventionen. Führt ein unabhängiges Leben und schreibt einfach die Musik, auf die sie Lust hat. Vor allem: feurige Liebesballaden! Augusta Holmès ist eine Singer-Songwriterin, bevor das Wort erfunden wird. Sie trifft perfekt den Ton für Sehnsucht und Begehren. Sie beschreibt sagenhaftes Glück und verrückte Träume. Sie liebt das große Drama der Leidenschaften mit Eifersucht, Verrat und Rache. Und all das verwandelt sie in magische Sounds: betörend, zärtlich und temperamentvoll.,Im biografischen Portraitkonzert mit vielen dokumentarischen Lichtbildern wird die Zeit und Welt von Augusta Holmès lebendig. Sirka Schwartz-Uppendieck am Klavier präsentiert zusammen mit der Opernsängerin Gillian Crichton eine Auswahl der schönsten Lieder („Sérénade printanière“, „C’est un oiseau du bois sauvage“) und Solostücke („Rêverie Tzigane“) von Augusta Holmès. Michael Herrschel erzählt in einem spannenden Essay Schlüsselmomente ihrer Biografie: wie sie zuerst als Kind ausländischer Eltern gemobbt wird und sich dann ihren Platz in der Gesellschaft erkämpft. Am Ende ist sie es, die zum 100jährigen Jubiläum der Französischen Revolution die gigantische Festmusik schreibt: Vive la France!
Eine Inklusionskomödie nach dem Kinofilm von Alireza Golafshan
Der Banker Oliver führt ein Leben auf der Überholspur. Doch dieses Leben findet ein abruptes Ende, als er eines Tages mit 230 km/h auf der Autobahn selbstverschuldet in die Leiplanke kracht. Als er im Krankenhaus wiedererwacht, wird er mit der Diagnose Querschnittslähmung konfrontiert. In der Reha findet er Anschluss an die Wohngruppe „Die Goldfische“: die blinde Zynikerin Magda, den stillen Michi, den autistischen Rainman und die Glamour-verliebte Franzi mit Down-Syndrom. Betreut wird die Gruppe von der idealistischen Laura, die ihren Job als absoluten Traumberuf sieht, und dem ausgebrannten Eddy, der seinen Job als Heilerziehungspfleger hasst. Als Oliver Angst haben muss, dass sich sein gebunkertes Schwarzgeld in der Schweiz verflüchtigt, hat er den perfekten Plan. Er lädt die Gruppe zu einer Kameltherapie in die Schweiz ein, was natürlich nichts anderes ist als ein als Gruppenausflug getarnter Grenzschmuggel seines Schwarzgeldes. Wer kontrolliert schon einen Bus voller Menschen mit Behinderung? Doch seine WG hat mit dem Geld ihre ganz eigenen Pläne. Mit Witz, Tempo und ihrem herrlich unkorrekten Umgang mit allem, was „normal“ ist, wurde die Inklusionskomödie zum Kinoerfolg 2019 und erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“. Das Ensemble, das teilweise aus Menschen mit Behinderung besteht, wurde bei der Theaterpremiere mit Standing Ovations und einer restlos begeisterten Kritik gefeiert.