Dieses Video wird erst angezeigt, wenn Sie Marketing-Cookies akzeptieren.
Sie können es in den Cookie-Einstellungen aktivieren.
Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihre Anmeldung war erfolgreich.
Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Jahresfest der Fürther Bauernmarktes
Der Fürther Bauernmarkt lädt auf den Waagplatz
Neben dem regulären Verkauf von regionalen und saisonalen Produkten, können Sie sich auf ein paar besondere Leckereien an den Ständen und ein buntes Unterhaltungsprogramm freuen.
Außerdem werden Kuchen und Bratwurstbrötchen verkauft.
Alle Einnahmen aus den Sonderaktionen werden auch in diesem Jahr an eine gemeinnützige Organisation in Fürth gespendet.
Bayerische Schülermeisterschaften und Bayerncup-Serie 2026 im Kunst- und Einradfahren
Radsportverein "Solidarität" Fürth-Vach 1908 e.V. lädt in das Julius-Hirsch-Sportzentrum ein
Am 9. Mai richtet der Radsportverein "Solidarität" Fürth-Vach 1908 e.V. die Bayerische Schülermeisterschaften für Kunst- und Einradfahren im Julius-Hirsch-Sportzentrum aus und wird am 10. Mai von der Bayerncup-Serie 2026 gefolgt.
Mit geselligem Markttreiben, Live-Musik, Kulturevents, Kinderprogramm und Markthändlern rund um den Fürther Markt:
Programm:
Mittwoch, 6. Mai: Eröffnung Bunter Markt
Donnerstag, 7. Mai: Charity-Tag: Vorstellung regionaler Wohltätigkeitsvereine + Kopfhörerparty mit DJ Zester (18 bis 21 Uhr)
Freitag, 8. Mai: Festa al mercato colorato mit Pino Barone (18 bis 21 Uhr)
Samstag, 9. Mai: Old School Jam mit DJ Zimbo (15 bis 21 Uhr)
Sonntag, 10. Mai: Freiluft-Gottesdienst mit Immanuel Gemeinde & Luna Simao (14 bis 16:30 Uhr)
Montag, 11. Mai: Lachen mit Caroline Peters + Best of Poetry Slam mit Michael Jakob (19 bis 21 Uhr)
Dienstag, 12. Mai: Clown Calotte treibt es bunt
Mittwoch, 13. Mai: Kindertag mit den Star-Wars-Freunden (13 bis 18 Uhr) + LIVE: Lenny SoulJah / Unlimited Culture (18 bis 21 Uhr)
Donnerstag, 14. Mai: Vatertagssause: 70/80/90er-Party mit DJ Zimbo (15 bis 21 Uhr)
Freitag, 15. Mai: Reggae Train LIVE mit Ganjaman & Uwe Banton (18 bis 21 Uhr)
Samstag, 16. Mai: Soundflowers Milk&Sugar + DJ Roy (15 bis 21 Uhr)
Sonntag, 17. Mai: Frühschoppen am Bunten Markt
Darüber hinaus ist von Montag, 11., bis Donnerstag, 14. Mai, in einem der Aufenthaltsmodule auf dem Fürther Markt eine Miniatur-Kirchweih-Ausstellung zu sehen.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Geschichte und Praxis des Fairen Handels von Weltläden über Gütesiegel bis zu globaler Verantwortung
Mehr als 50 Jahre ist eine Bewegung aktiv, die es geschafft hat an tausend Orten einen Weltladen zu betreiben und ihre Produkte in den Handel zu bringen: Fairer Handels als Einkauf mit sozialer Verantwortung.
Mit diesem Grundkurs bieten wir allen Interessierten eine grundlegende Einführung in die Thematik, erläutern das Thema Gütesiegel beim Einkauf und beleuchtet die wichtigsten Akteure, Partner und Kampagnen des Fairen Handels von der Orts- bis Weltebene. Filmbeiträge, ausführliches Material für die Teilnehmenden, ein Büchertisch und eine spannende Debatte runden die beiden Themenblöcke zudem noch ab.
Referent/Dozent: Diplom-Theologe und Diplom-Sozialarbeiter Andreas Schneider (Referent Fairer Handel im Erzbistum Bamberg, Sprecher der Weltläden in Nordbayern und Leitung der Abteilung Weltladen der Welthaus Fürth gGmbH).
Mit der Kenntnis von 20 verschiedenen Wildkräutern lässt sich die Ernährung bestens aufwerten. Und: Viele können bei Beschwerden sehr heilsam sein. In diesem 2-tägigen Kurs lässt sich tief in die Welt der Wildkräuter eintauchen und Sicherheit beim Suchen, Erkennen und Sammeln gewinnen. Der Kräuter-Führerschein gibt in Kleinstgruppen die wichtigsten Informationen zu Pflanzen direkt vor unserer Haustür.
Warum Adam nie zuhörte und Eva zwei Mal erschaffen wurde
1,5-stündige Führung im Jüdischen Museum über Geschlechterrollen im Judentum
Im Rahmen des EVZ geförderten Projekts „Couragiert gegen Antisemitismus“ und in Kooperation mit dem jüdischen Museum Fürth sowie dem Integrationsbeirat der Stadt Fürth veranstalten die AGABY eine Führung mit anschließender Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bei Kaffee und Keksen. Die Führung widmet sich der Geschichte und dem Wandel von Geschlechterrollen innerhalb der jüdischen Kultur.
Lernt Erzählungen zur Dämonin Lillith kennen, besichtigt das Ritualbad und erfahrt Persönliches aus dem Leben von verschiedenen Frauen und Männern quer durch die fränkische Geschichte. Das anschließende Zusammenkommen bietet, die Möglichkeit sich kennenzulernen und über die Führung zu sprechen.
Stadtführung "Reine Wahrheit oder faustdicke Lüge?"
Ob Wahrheit oder faustdicke Lüge, das müssen Sie bei dieser Tour durch die Kleeblattstadt herausfinden. Ihr:e Gästeführer:in erzählt nicht nur interessante Geschichten zur Historie und den Menschen, sondern flunkert und lügt, was das Zeug hält – aber nicht immer. Sie entscheiden mit einem Kärtchen, ob die Wahrheit oder eine Lüge erzählt wurde. Keine Angst: der/die Stadtführer:in klärt natürlich auf und erzählt dann die realen Fakten an Ort und Stelle. Eine launige Einführung in die Stadtgeschichte.
Afrikanisches Trommeln ist Lebensfreude und Ausdruckskraft. Wir
lernen und spielen gemeinsam die Rhythmen der Agbadja und Tomba
aus meiner Heimat Benin / Westafrika.
Als Instrumente nutzen wir Djembe, Percussioninstrumente,
Basstrommeln und den eigenen Körper. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich. Egbe yegnin aza (Heute ist ein Fest)!
Im Repair Café sind ehrenamtliche Profis aktiv, helfen, defekte Geräte zu reparieren und leisten dadurch Hilfe zur Selbsthilfe und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Für die Reparaturen stehen notwendige Materialien und Werkzeuge bereit. Behoben werden alle Defekte, die ohne teure Ersatzteile und größeren Aufwand repariert werden können. Repariert werden nahezu alle Arten von Elektrogeräten – wie z.B. CD-Player, Verstärker, Lampen, Kaffeemühlen, Toaster, Mixer, Spielzeug oder Uhren. Fotoapparate, Tablets, ipads und ipods können leider nicht repariert werden.
Leon Eichelbaum & Kati Schubin: „There Is No Other Place Like Home“
Bilder einer unsichtbaren Krankheit im kultur.lokal.fürth.
„There Is No Other Place Like Home“ – Unter diesem Titel präsentieren der Künstler Leon Eichelbaum und die Künstlerin und Kuratorin Kati Schubin im kultur.lokal.fürth vom 9. bis 17. Mai 2026 Fotografien, Zeichnungen und Texte aus dem Leben mit einer unsichtbaren Krankheit. Leon Eichelbaum ist an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis oder Chronisches Fatigue-Syndrom) erkrankt, einer schweren neuroimmunologischen Erkrankung. Mit der Ausstellung im kultur.lokal.fürth gewährt Eichelbaum nun als Beitrag zum Europäischen Monat der Vielfalt einen Einblick in die Lebensrealität seiner Erkrankung, geprägt von Isolation und Abhängigkeit, und thematisiert die zentrale Rolle von Care-Strukturen und die überraschende Doppeldeutigkeit des „Zuhause“.
Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind über einen längeren Zeitraum in der Wohnung Leon Eichelbaums entstanden, ganz nach dem Rhythmus der Krankheit von Anstrengung, Erschöpfung und Konzentration. Sie geben intime Einblicke in einen stark reduzierten Lebensraum. Zu sehen sind Aufnahmen aus der Perspektive des Liegens, Details von Körpern, Lichtstimmungen sowie Objekte in unmittelbarer Reichweite des Bettes wie Medikamente, Notizbücher und Alltagsreste. Ergänzt werden sie durch Zeichnungen, die innere Zustände und Wahrnehmungen in gestische Formen übersetzen, und durch Texte, die präzise Beobachtungen und körperliche Empfindungen festhalten. Im Zusammenspiel entsteht so ein vielschichtiges Bild von äußerem Raum und innerem Erleben. Dabei zeigt sich vor allem die Rolle des eigenen Zuhauses als widersprüchlich: gleichzeitig Rückzugsort, Schutz- aber auch Begrenzungsraum des von Krankheit geprägten Körpers. Da Leon Eichelbaum aufgrund seiner Erkrankung nicht vor Ort sein kann, wird die Ausstellung von der Künstlerin und Kuratorin Kati Schubin betreut. Diese Form der Stellvertretung ist Teil des Konzepts und verdeutlicht die Bedeutung von Fürsorge, Zusammenarbeit und geteilter Verantwortung in künstlerischen Prozessen.
Zur Eröffnung der Ausstellung laden Leon Eichelbaum und Kati Schubin am Samstag, den 9. Mai, um 19 Uhr in das kultur.lokal.fürth am Bahnhofplatz 2 ein. Freuen können sich Besucher*innen an diesem Abend auf einen kunsthistorischen Redebeitrag von Silvan Wilms sowie einen Beitrag zur medizinischen Perspektive von Dr. Bettina Hohberger, Uniklinik Erlangen. Dazu gibt es Musik von Elias Gerster und Gennaro Parrotta und die Vorstellung einer neuen Publikation zur Ausstellung: „There Is No Other Place Like Home“. Die Eröffnung wird dieses Mal zusätzlich per Livestream übertragen, um auch schwer erkrankten oder mobil eingeschränkten Menschen Teilhabe zu ermöglichen.
Leon Eichelbaum studierte an der Hochschule für Wissenschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen bis 2023 Landschaftsarchitektur. Seit drei Jahren ist er an ME/CFS erkrankt. Auslöser war hierbei eine bakterielle Infektion durch einen Zeckenstich (Borreliose). Seit August 2025 hat er nicht ein Mal das Haus verlassen können und ist vollständig bettlägerig.
Kati Schubin studiert seit 2023 Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Dabei war sie bis 2025 Teil der Klasse für Fotografie bei Prof. Katja Eydel und ist seit diesem Jahr Teil der Klasse bei Prof. Anike Joyce Sadiq. Für dieses Projekt ist sie Kuratorin und Organisatorin.