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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Der Menschenfeind
Eine Komödie von Molière in der modernen Fassung von Markus Nondorf
Erleben Sie Molières zeitlose Komödie "Der Menschenfeind" neu interpretiert: Diesen Sommer bringen wir im Innenhof des Fürther Rathauses eine moderne Fassung von Molières Meisterwerk zur Aufführung - in der frischen, kraftvollen Übersetzung von Markus Nondorf. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Satire, scharfer Dialoge und aktueller Brisanz. Wir freuen uns auf Sie!
Es spielen: Clarissa Bühler, Andrea Gerhardt, Simone Michelbach, Uli Bühler, Guntram Diercks, Karsten Kunde, Martin Mottier, Jürgen Narr, David O. Riedel
Fotoszene OPEN AIR geht in eine neue Runde. Im Rahmen der diesjährigen FreiLuftGalerie Fürth zeigt die fotoszene nürnberg e.V.* - forum freier fotografen, wieder Kunst im öffentlichen Raum, diesmal im Stadtpark Fürth.
PAUSE-N
eine Ausstellung der fotoszene nürnberg e.V. und ihrer Gäste Pausen gibt es in den unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen. In der Arbeitswelt beispielsweise sind Pausen streng geregelt und aus gutem Grund wird auf ihre Einhaltung ebenso streng geachtet. Die Diskussion der Work-Life-Balance stellt die Frage nicht nur hinsichtlich individueller Pausen, sondern auch gesamtgesellschaftlicher bezüglich eines, wie auch immer ausgewogenen Verhältnisses zwischen Berufs- und Privatleben. Zweifelsohne sind Pausen in allen Lebensbereichen dringend notwendig, denn jede Pause kann Kraft- und Inspirationsquelle sein, eine Zeitoase für uns selbst - oder zumindest ein kurzes Innehalten, eine „Pause“ von der ungezügelten Schnelligkeit des Lebens.
Machen Sie mal eine Pause - hier im Fürther Stadtpark - und genießen Sie mit allen Sinnen das, was die gewohnten Institutionen verlassen hat. Die fotoszene nürnberg e.V. geht wieder OPEN AIR im Fürther Stadtpark und gewährt unter dem Titel "PAUSE-N II" Einblicke in die große Bandbreite fotografischer Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Mitglieder. Nach den OPEN AIR- Ausstellungen 2021, 2023 und 2024 wird der öffentliche Raum wieder zum White Cube für Fotokunst, die sich den Betrachtern quasi in den Weg stellen. Hier wird experimentelle Fotografie ebenso gezeigt wie Dokumentarfotografie, der Ästhetik des Moments genauso Raum geboten wie fotografischen Konstruktionen.
Für ihr Engagement, der Fotografie im Bereich der Bildenden Kunst gebührend Platz zu geben, wurde die fotoszene nürnberg e.V. mit einem Kulturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Mit dieser Ausstellung macht sie den öffentlichen Raum erneut zum Areal für Kunst und Kultur - für Fotografie.
Die fotoszene nürnberg e.V.* wird nun unter dem Titel " PAUSE-N Teil-II in der FreiLuftGalerie Fürth künstlerische Fotografie der Öffentlichkeit zeigen.
Zu sehen sind Arbeiten von
Arbeiten von James Edward Albright jr., Martina Angerer, Mile Cindric, Günter Distler, Tim Händel, Stefan Hippel, Victoria König, Jutta Missbach, Rudi Ott, Monika Runge, Leo Söllner und Jens Wegener
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Vollgepackte enge Räume, überformte Körper, Gliedmaßen, die den Bildraum ausfüllen, und rätselhafte Apparaturen gepaart mit surrealen Elementen prägen die Bilder und Zeichnungen von Seungyeon Jo (*1994, Seoul, Südkorea). Ausgangspunkt ist ihr persönlicher Lebensradius, der in den Arbeiten zugleich zum Spiegelbild gesellschaftlicher Mechanismen wird und den die Künstlerin mit beobachtendem und anteilnehmendem Blick nachzeichnet. Im Fokus steht hierbei die Auseinandersetzung mit Alltagserfahrungen, kulturellen Brüchen und Identität, die für die Künstlerin als asiatische Frau und Migrantin ständig präsent sind. In ihren erzählerischen Bildern eröffnet die Künstlerin ein facettenreiches surreales Panorama aus Freude, Schmerz und Humorvoll-Absurdem.
Seungyeon Jo studierte Malerei u.a. an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Susanne Kühn. Dort schloss sie 2026 als Meisterschülerin mit dem Absolvent:innenpreis ab. 2024 erhielt sie den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis der Stadt Fürth.
Wir freuen uns, die erste institutionelle Einzelausstellung von Seungyeon Jo in der kunst galerie fürth zu präsentieren.
Die Tour beginnt nahe den wichtigen Orten der Gründung von Fürth an der Rednitz, entlang der Altstadtstraßen bis zu geschichtsträchtigen Plätzen. Die Gebäude verraten viel aus ihrer Vergangenheit, wie die Häuserensembles in der Gustavstraße, am “Grünen Markt” oder natürlich das Rathaus. Wer mit einer schnellen Gruppe unterwegs ist, schafft es bei der Tour vielleicht sogar bis zum prunkvollen Stadttheater. So oder so – Fürth für Einsteiger ist eine Einführung in die Stadtgeschichte, nicht trocken und wissenschaftlich, sondern gewürzt mit netten Geschichten.
Ausstellung im Museum Frauenkultur Regional - International
Frauen prägten Nachbarschaften als Hausbesitzerinnen, Mieterinnen, Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, sozial engagierte Aktivistinnen und Künstlerinnen – oft ohne Spuren in der offiziellen Erinnerungskultur zu hinterlassen. Mit unserer Spurensuche nach Frauen der Hirschenstraße in Fürth, neuer Sitz des Museum Frauenkultur Regional – International, zeigen wir, wie Frauen unterschiedlicher Milieus und Herkunft die Entwicklungen von Stadtgeschichte – gespiegelt und gebündelt in einer Straße – unserer Straße – erlebt haben und bis heute gestalten.
Das Friedhofs-Café des FZF öffnet seine Türen für alle, die nach einem Friedhofsbesuch und ganz allgemein am Sonntag nicht allein sein möchten.
Auf dem Städtischen Friedhof an der Erlanger Straße hat die Friedhofsverwaltung dafür ein schattiges, ruhig gelegenes Rondell bereitgestellt. Vier große Bänke sowie gemütliche Stühle und kleine Tische laden dazu ein, Platz zu nehmen und tief durchzuatmen. Schauen Sie doch einfach mal auf eine Tasse Kaffee und ein Stück selbstgebackenen Kuchen vorbei! Genießen Sie die Gemeinschaft und die ungezwungene Atmosphäre – denn hier darf nach Herzenslust geratscht, erzählt und gelacht werden.
"Graveln" ist das neue Rennradfahren auf Schotter- und Kieswegen - mit Gleichgesinnten macht es gleich viel mehr Freude! Auf dieser sportlichen Gravel-Tour fahren wir durch den Stadtwald und Cadolzburg durch den Wald bei Dillenberg Richtung Kirchfarrnbach. Zurück geht es über Nebenstraßen Richtung Ammerndorf, die gut geeignet sind auch mal einen Sprint einzulegen, falls von der Gruppe gewünscht. Weiter geht es abseits der Hauptstraßen Richtung Hainberg und anschließend am Kanal entlang zurück.
Wir fahren viel auf Schotter Wegen, es kommen aber auch längere Asphalt-Passagen oder der ein oder andere Singletrail vor. Wir werden versuchen schnell zu fahren, doch der Spaß steht im Vordergrund und keine(r) bleibt zurück.
Die Tour startet im Fürther Südstadtpark, in der Süd-Ost-Ecke (Fronmüllerstraße) bei den Tischtennisplatten (GPS Koordinaten: N 49.4584 E 10.9996).
Eine Einkehr ist nicht geplant, aber es werden genügend Pausen eingelegt.
Zurück am Start sind wir wahrscheinlich gegen 17:00 Uhr. Am Ende der Tour besteht noch die Möglichkeit gemeinsam einen Biergarten zu besuchen.
Die Fürther Prachtstraßen – Hornschuchpromenade und Königswarterstraße - bilden ein in Süddeutschland unvergleichliches, denkmalgeschütztes Ensemble aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende. Historismus und Jugendstil sind hier in einmaliger Weise vertreten. Der Rundgang führt entlang der ehemaligen Trasse der ersten deutschen Eisenbahn bis zum Hauptbahnhof. Er ermöglicht erstaunliche Blicke auf und hinter die Fassaden des Bürgerstolzes der Belle Époque.
Die Führung informiert über die „Denkmalstadt Fürth“, erinnert an verlorene Gebäude und wirft Fragen nach dem Umgang mit Bau- und Geschichtsdenkmälern auf.
Diese und zahlreiche andere Touren können Sie auch für Gruppen buchen!
Stadtführung "Anekdoten und Kurioses aus der Kleeblattstadt"
Nicht Fürths Geschichte steht bei diesem Gang durch die Altstadt im Vordergrund, sondern amüsante Geschichtchen, ob wahr oder nicht so ganz wahr, sei dahin gestellt. Da geht es einmal um die ungleichen Schwestern Nürnberg und Fürth, deren Reibereien, Streitigkeiten und Schlachten schon bei der Gründung begannen. Noch heute bekriegen sich die beiden Städte, allerdings nur verbal, als Fans der beiden Fußballmannschaften. Zum anderen ist die Altstadt voller Geschichten über Fürther Originale wie Doris Kraus, besser bekannt als das Pfeiffndurla.
Die Disco für alle ab 16 Jahren mit Musik quer durch alle Genres von Schlager über HipHop bis Rock!
Eintritt € 5,00
Begleitpersonen sind frei.
Kopf und Kragen ist barrierearm.
In Kooperation mit den Offen Hilfen Fürth