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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Das Ei mit dem Knacks
Kindertheaterstück nach dem Buch von Iris Fedrizzi
Leider müssen die beiden Vorstellungen von "Das Ei mit dem Knacks" am 19. April 2026 (13.00 und 15.00 Uhr) entfallen! Die Eintrittskarten können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der diese erworben wurden. Wir danken für das Verständnis! Anto hat ’nen Knacks. Er selbst findet das nicht so schlimm, nur das Mitleid seiner Kumpels im Eierkarton nervt. Doch davon will er sich den Spaß am Leben nicht verderben lassen. Da macht er sich lieber kugelnd – oder besser eiernd – auf den Weg in den Wald, er will schließlich was erleben! Dort lernt Anto neue Tiere kennen und hört von einer faszinierenden Idee, wie man seinen Knacks vielleicht doch noch flicken könnte, sodass auch er fröhlich glänzen kann _ In der japanischen Kunst des Kintsugi werden die Bruchstellen eines reparierten Gegenstandes extra durch „Goldverbindungen“ hervorgehoben. Schließlich geht es im Leben nicht darum, makellos zu sein oder ohne den Hauch einer Anfechtung durchzuwitschen. Es geht darum, trotz manch schmerzhafter Erfahrung weiterzumachen. Wer könnte diese Philosophie der Resilienz besser verstehen als kleine Kinder, die zehn Mal hinfallen und doch wieder aufstehen, bis sie laufen, klettern, Fahrrad fahren können? In der einfühlsamen Regie von Maya Fanke entstand ein mobiles Theaterstück, das in vielen Kitas bereits in der vergangenen Spielzeit für leuchtende Kinderaugen sorgte. Aber auch Familien nahmen und nehmen wir in dieser Spielzeit wieder bei uns im Nachtschwärmer-Foyer mit auf diese berührende Reise. „Anto beweist: Das Leben meistert man nicht durch Fehlerlosigkeit, sondern wenn man trotz Rückschlägen nicht aufgibt. (_) Eine starke halbe Stunde Kindertheater“, resümierten die Fürther Nachrichten in ihrer Premierenkritik.
Startpunkt der Oldtimertour ist am Bahnhofplatz mit dem renovierten Bahnhof und dem Centaurenbrunnen. Es geht weiter zu den Prachtstraßen in Richtung Rundfunkmuseum, danach vorbei am Stadttheater, dem Rathaus und um die Billinganlage. Weitere Stationen sind die westliche Innenstadt und das Berolzheimerianum. Im Oldtimerbus von 1972 erfahren Sie allerhand Wissenswertes zur Geschichte Fürths von unseren ausgebildeten Stadtführer:innen. Die Tour wird von der Sparkasse Fürth und der infra fürth unterstützt.
Geschichte der Juden in Fürth - Jahrhundertelang eine Heimat
Jahrhundertelang war die jüdische Gemeinde Fürths die bedeutendste in ganz Süddeutschland. Hebräische Druckereien und die Talmudhochschule machten den Namen der Stadt im 17. und 18. Jahrhundert in ganz Mitteleuropa bekannt. Bis heute existieren der Alte Jüdische Friedhof, die Realschule, das Waisenhaus und das Krankenhaus sowie zahlreiche ehemals jüdische Häuser mit ihren rituellen Einrichtungen als Relikte, die den Zerstörungswahn der Nationalsozialisten überstanden haben.
Letzte Führung mit Direktorin Daniela F. Eisenstein
Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Fürth zieht das JMF mit der Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ Bilanz und erinnert an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Museum und sein Umfeld nachhaltig prägten. Als letzter Teil der Ausstellungsreihe präsentiert diese Intervention den Umgang des Jüdischen Museums Franken mit NS-Raubkunst und der Restitution jüdischen Eigentums nach 1945 sowie den Umgang mit dem Mythos der „Fürther Toleranz“, die in der 2007 gezeigten Ausstellung „Fürth, das fränkische Jerusalem – Von der Erfindung jüdischer Geschichte“ beleuchtet wurde.
Dieser Spaziergang führt Sie zu den zwei Prachtstraßen der Stadt aus der Gründerzeit: Königswarterstraße und Hornschuchpromenade. Sie gehören zu den schönsten in Fürth. Zwischen Luisen- und Jakobinenstraße entstanden zwischen 1883 und 1904 repräsentative Häuser im Historismus und Jugendstil. Schon die großzügige Anlage als Promenade ist einmalig in Fürth. Dass auf dem grünen Mittelstreifen die Ludwigseisenbahn fuhr, war ein Beweis der Modernität. An den verzierten Fassaden dieser Häuser zeigt sich der Reichtum seiner damaligen Besitzer, darunter viele bekannte Fürther Familien wie die Bilderbuchfabrikanten Löwensohn oder der Brauereibesitzer Evora. Alle waren große Wohltäter der Stadt.
Auf unserer Bühne wird von Ende September bis Ende Juli fast jeden Tag geprobt, gespielt, getanzt oder musiziert. Dazwischen wird auf- und abgebaut. Dessen ungeachtet öffnen wir die spannende Theaterwelt vor und hinter den Kulissen für Führungen so oft wie möglich. Wir wagen einen Blick in die schwindelerregenden Höhen des Schnürbodens und erleben, wie Licht im Theater gemacht wird. Die ein oder andere kurzweilige Theater-Anekdote darf natürlich auch nicht fehlen. Und warum sollte man im Theater hinter den Kulissen eigentlich nicht pfeifen? Für diese Veranstaltung können wir keine Ermäßigungen gewähren.
Kindertheaterstück nach dem Buch von Iris Fedrizzi
Leider müssen die beiden Vorstellungen von "Das Ei mit dem Knacks" am 19. April 2026 (13.00 und 15.00 Uhr) entfallen! Die Eintrittskarten können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der diese erworben wurden. Wir danken für das Verständnis! Anto hat ’nen Knacks. Er selbst findet das nicht so schlimm, nur das Mitleid seiner Kumpels im Eierkarton nervt. Doch davon will er sich den Spaß am Leben nicht verderben lassen. Da macht er sich lieber kugelnd – oder besser eiernd – auf den Weg in den Wald, er will schließlich was erleben! Dort lernt Anto neue Tiere kennen und hört von einer faszinierenden Idee, wie man seinen Knacks vielleicht doch noch flicken könnte, sodass auch er fröhlich glänzen kann _ In der japanischen Kunst des Kintsugi werden die Bruchstellen eines reparierten Gegenstandes extra durch „Goldverbindungen“ hervorgehoben. Schließlich geht es im Leben nicht darum, makellos zu sein oder ohne den Hauch einer Anfechtung durchzuwitschen. Es geht darum, trotz manch schmerzhafter Erfahrung weiterzumachen. Wer könnte diese Philosophie der Resilienz besser verstehen als kleine Kinder, die zehn Mal hinfallen und doch wieder aufstehen, bis sie laufen, klettern, Fahrrad fahren können? In der einfühlsamen Regie von Maya Fanke entstand ein mobiles Theaterstück, das in vielen Kitas bereits in der vergangenen Spielzeit für leuchtende Kinderaugen sorgte. Aber auch Familien nahmen und nehmen wir in dieser Spielzeit wieder bei uns im Nachtschwärmer-Foyer mit auf diese berührende Reise. „Anto beweist: Das Leben meistert man nicht durch Fehlerlosigkeit, sondern wenn man trotz Rückschlägen nicht aufgibt. (_) Eine starke halbe Stunde Kindertheater“, resümierten die Fürther Nachrichten in ihrer Premierenkritik.
20.04.2026 - 9:30 Uhr zusätzl. Vorstellung für Kindergärten
nur mit Anmeldung der Gruppen unter (0911) 974 28 00 oder kindertheater.kufo@fuerth.de
Die Stiere auf der Weide kämpfen den ganzen Tag miteinander und träumen von einer glanzvollen Karriere in der Stierkampfarena. Nicht so Ferdinand. Ferdinand ist ganz anders – friedfertig, liebt den Duft der Blumen und träumt am liebsten den ganzen Tag. Eines Tages wird ausgerechnet Ferdinand für die Stierkampfarena ausgewählt. Dieser Kampf geht allerdings anders aus als erwartet _
Das Buch „Ferdinand der Stier“ von Munro Leaf erschien erstmals 1936 zur Zeit des spanischen Bürgerkriegs und war, verfemt als pazifistische Fabel, lange in Spanien verboten. 1938 verfilmte Walt Disney die Geschichte, und später wurde sie in mehr als 30 Sprachen übersetzt.
Regie: Maria C. Zoppeck, Matthias Trautmann // Puppen: Franziska Schmidt // Spiel: Anna Fülle
https://www.theater-kokon.de/
Weitere Kindertheater im Kulturforum
Die Kindertheaterreihe "MINIaturen" wird unterstützt von:
Golfpark Büros Immo GmbH
Rundgang und Gespräch mit der ausstellenden Künstlerin Elisabeth Bala
Die Ausstellung „Gesonderte Momente & Café Dialoge“ vereint zwei Künstlerinnen, die technisch sehr unterschiedlich arbeiten und geografisch sehr weit voneinander leben: Cristina Kahlo, Kunstfotografie, Mexiko und Elisabeth Bala, Zeichnung und Malerei, Österreich. So sehr ihre Werke divergieren, Cristina Kahlo setzt auf überzeitliche Dimensionen von Natur und Kosmos; Elisabeth Bala auf Kurzzeitmomente von Begegnungen in öffentlichen Räumen, verbindet beide in ihren Werke der Bezug zum Menschen und seine Suche nach der Welt.
Rundgang durch die Ausstellung und Gespräch mit Elisabeth Bala
Dauer ca. 45 min.
Mit ihrem neuen Liederabend „Lauter Lotterlieder“ nehmen die Schauspielerin und Sängerin Elke Wollmann und die Soul-Jazz-Pianistin Béatrice Kahl ihr Publikum mit auf eine faszinierende musikalische Reise in die glamouröse und zugleich aufmüpfige Welt der 1920er-Jahre. Das eingespielte Duo schöpft aus einer langjährigen Zusammenarbeit, in der es eine Vielzahl von Programmen rund um starke Frauen auf die Bühne gebracht hat. Gemeinsam bilden Wollmann und Kahl ein Dreamteam, das mit einzigartigem Charme und herausragender musikalischer Qualität begeistert. Die Künstlerinnen interpretieren die bekannten und weniger bekannten Songs dieser Ära völlig neu und geben ihnen einen frischen, modernen Klang. Béatrice Kahl, die für ihre kraftvollen Arrangements bekannt ist, entwickelt mit viel Fingerspitzengefühl neue, eigene Versionen der Stücke. Elke Wollmann begibt sich ganz in die Figuren dieser Lieder – ob als Vamp, Kleptomanin, Kellnerin, betrogene Ehefrau mit Rachephantasien, als hysterische Ziege oder einfach als eine in die Liebe verliebte Frau – immer lässt sie die eigenwilligen Frauen der 20er-Jahre in einem neuen, lebendigen Licht erscheinen: humorvoll, leidenschaftlich, rebellisch. Nie wird beim Duo Wollmann/Kahl einfach gecovert, sondern immer mit ganz individuellem Stil neu erfunden. „Lauter Lotterlieder“ ist mehr als nur ein nostalgisches Abtauchen in vergangene Zeiten. Elke Wollmann und Béatrice Kahl schaffen mit klugem Witz einen Abend voller Energie und musikalischer Klasse – eine Hommage an die wilden Frauen der 20er-Jahre und die zeitlose Kraft ihrer Geschichten.
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?