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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Am Sonntag, den 17.05.2026, von 10 bis 15 Uhr findet der zweite Hofflohmarkt in Espan statt.
Am Sonntag, den 17.05.2026, von 10 bis 15 Uhr findet der zweite Hofflohmarkt im Espan statt. Die Hofflohmärkte stehen für Nachbarschaft, Nachhaltigkeit und Viertelliebe. Private Hausgemeinschaften haben die Möglichkeit eigenen gebrauchten Hausrat, Kleidung, Kinderspielzeug und vieles mehr zum Kauf anzubieten, während Besucherinnen Lieblingsstücke und Unikate ergattern können. Durch viele verschiedene Stände soll ein bunter und facettenreicher Trödeltag in der gesamten Nachbarschaft entstehen.
Das Flohmarktgebiet umfasst das Gebiet zwischen Erlanger Straße, Poppenreuther Straße, Talblick, Espanstraße, Kutzerstraße, Wilhelm-Raabe-Straße, Dammstraße und Widderstraße.
Internationaler Museumstag im Ludwig Erhard Zentrum
Das LEZ feiert am Sonntag, den 17. Mai 2026, den 49. Internationalen Museumstag, der unter dem Motto “Museen mit Freude entdecken” steht. Alle Interessierten sind eingeladen, Ludwig Erhard kennenzulernen, Zeitgeschichte zu entdecken und Soziale Marktwirtschaft zu erleben. Das Museum hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Um 11 Uhr wird die Themenführung “Ludwig Erhard – eine amerikanische Entdeckung? US-Prägung und Neuanfang in Fürth” durch die Dauerausstellung angeboten:
Wie prägten die US-Amerikaner den Alltag in Fürth nach 1945? Willys Jeep, Camel-Zigaretten und Care-Pakete – zentrale Exponate im LEZ-Neubau erzählen vom Rollenwandel der einstigen Feinde zu Besatzern und Reformern. Im Mittelpunkt steht dabei der wirtschaftliche und politische Neuanfang: Welche Rolle spielte der „Vater der Sozialen Marktwirtschaft“ und spätere Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard auf dem Weg zu Wirtschaftswunder, Demokratie und Freiheit?
Um 15 führt LEZ-Leiterin Evi Kurz durch die große Sonderausstellung “HENRY – World Influencer No. 1”.
Die Schau stellt die Familie Kissinger mit ihren Fürther Wurzeln und ihrem bewegenden Schicksal in den Mittelpunkt und zeichnet den Weg der Kissingers seit Beginn des 20. Jahrhunderts nach. Zu sehen sind bislang unbekannte Zeugnisse, einmalige Artefakte und berührende private Exponate, die die Familie auf ihrer Flucht in die USA mitnehmen konnte. Zudem erzählen Alltagsgegenstände der Familieeine fesselnde Geschichte und laden dazu ein, den Menschen, Politiker und Weltdeuter Henry Kissinger von ganz neuen Seiten kennenzulernen.
Führung: Trude Friedrich und Peter Sauerer „GENAU GENUG“
Lana Novikova führt euch durch die Ausstellung.
Trude Friedrich und Peter Sauerer sind Bildhauer und Bildschnitzer. Gegenstand des bildhauerischen Werks von Trude Friedrich sind miniaturhafte, feinsinnige Darstellungen alltäglicher Motive wie Zäune und Häuser und vor allem Details aus der Pflanzenwelt wie Gräser oder Blätter. Peter Sauerer schnitzt winzige Skulpturen aus Holz, in denen er mit satirischem Hintersinn Szenen und Themen der Weltgeschichte darstellt. Die farbig gefassten Objekte erstaunen durch die radikal winzigen wie auch handwerklich raffinierten Details. In der gemeinschaftlichen Ausstellung GENAU GENUG geben sie mit zahlreichen Werkgruppen einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen.
Dauer der Ausstellung: 18.04.- 14.06.26
Auf Schritt und Tritt spüren Sie bei diesem Spaziergang durch die liebenswerte Altstadt die Geschichte der Kleeblattstadt. Vor allem die vielen versteckten, aufwändig renovierten Höfe wie der Stadlershof, der Lauben-, der Kannengießer - oder Industriehof lohnen mehr als einen Blick.
Sie zeigen die Entwicklung vom dörflich geprägten Fürth mit kleinen Handwerksbetrieben hin zu industriell geprägten Höfen. Hier lagen Leben und Arbeiten ganz nah beieinander. Heute sind viele Höfe liebevoll umgestaltet, in Räume der Entspannung und Kreativität. Lassen Sie sich überraschen auf dem Weg zu verborgenen Oasen in der Altstadt.
Die Stadt Fürth und ihre Kooperationspartner laden Sie herzlich zum Tag der Artenvielfalt ein, um unter fachkundiger Leitung die Natur in unserer Stadt zu erleben. Schauplatz ist die Kleine Mainau an der Stadtgrenze zwischen Fürth und Nürnberg, wo im Umfeld der Uferschleife Informationsstände aufgebaut sind.
Trude Friedrich und Peter Sauerer sind Bildhauer und Bildschnitzer. Gegenstand des bildhauerischen Werks von Trude Friedrich sind miniaturhafte, feinsinnige Darstellungen alltäglicher Motive wie Zäune und Häuser und vor allem Details aus der Pflanzenwelt wie Gräser oder Blätter. Oftmals verwendet sie gesammelte Fundstücke wie Äste oder Laub, aus denen sie filigrane Naturdetails schält oder denen sie naturferne Elemente menschlicher Kultur hinzufügt, etwa geometrische Formen oder Begriffe. Peter Sauerer schnitzt winzige Skulpturen aus Holz, in denen er mit satirischem Hintersinn Szenen und Themen der Weltgeschichte darstellt. Die farbig gefassten Objekte erstaunen durch die radikal winzigen wie auch handwerklich raffinierten Details. Seine an Krippendarstellungen angelehnten Dioramen zeigen postapokalyptische Szenarien, in denen sich Figuren der Welt-, Kunst- oder Filmgeschichte einfinden.
Trude Friedrich (*1955 in Argentinien) und Peter Sauerer (*1958 in München) kennen sich bereits seit Jahrzehnten. Beide studierten an der Akademie der Bildenden Künste in München. In der gemeinschaftlichen Ausstellung GENAU GENUG geben sie mit zahlreichen Werkgruppen einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen.
Dauer der Ausstellung: 18.April bis 14. Juni
Führung durch den Alten Jüdischen Friedhof in Fürth
Interanationaler Museumstag
Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Deutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden. In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.
Tischgespräche: Frauenkulturelles Round Table - Gespräch auf Augenhöhe
Internationaler Museumstag im Museum Frauenkultur Regional - Intenational
Brettspiel für 2 bis 5 Personen mit Sibylle Meyer und Tijana Jakovljević-Šević
Entwickelt wurde das Spiel eigens für die aktuelle Ausstellung "Gesonderte Momente – Café Dialoge" der Künstlerinnen E. Bala und C. Kahlo.
Über 100 Dialogimpulse greifen in vielfältiger Weise folgende Themen auf:
- die beiden Künstlerinnen und ihre Herkunftsländer Österreich und Mexiko
- bisherige Veranstaltungen und Ausstellungen des Museums Frauenkultur Regional – International
- Menschen- und Frauenrechte
- Einblicke aus Frauenperspektive in 16 Länder, zu denen der Verein „Frauen in der Einen Welt e. V.“ seit seiner Gründung 1989 Verbindungen hat – sei es durch Herkunft oder durch gemeinsame Arbeit.
Im Mittelpunkt stehen Ihre persönlichen (inter-)kulturellen Eindrücke und Erfahrungen: Lieblingsorte, inspirierende Künstlerinnen und vieles mehr. Das nötige Hintergrundwissen wird bei Bedarf direkt auf den Dialogkärtchen sowie auf zwei Ländertafeln bereitgestellt – es geht also ausdrücklich nicht um ein Quiz oder Wissensabfragen.
Nach der Vertreibung der Juden aus den Reichsstätten im ausgehenden Mittelalter wurde Fürth zum religiösen Zentrum jüdischen Lebens in Süddeutschland. Machtpolitische Streitigkeiten begünstigten die rechtliche Situation der Juden in Fürth. Im 18. Jahrhundert existierten mehrere Synagogen, Betstuben, religiöse Lernstätten und ein eigenes Spital. Fürth war eines der europäischen Zentren des hebräischen Buchdrucks. Ein herausragendes Zeugnis jüdisches Lebens in Fürth ist der Alte Jüdische Friedhof, dem zu Beginn der Stadtführung auch ein kurzer Besuch abgestattet wird.
Ein einzigartiges und pulsierendes Hörerlebnis, das die Zuhörer:innen auf eine musikalische Reise durch die brasilianische Jazzlandschaft mitnimmt - das ist das Versprechen von CANTO DA LUA.
Mit einer Mischung aus mitreißenden Rhythmen, melodischen Phrasen und kreativer Improvisation interpretiert CANTO DA LUA Perlen des brasilianischen Jazz und eigene Kompositionen, mit denen sie sich tief vor der reichen Musiktradition Brasiliens verneigen. Ob Samba, Frevo, Bossa Nova, Baião oder epische Balladen - Franziska Graz, Nico Graz, Jannis Krüger und Aron Hantke beschäftigen sich seit Jahren sowohl mit Jazz als auch brasilianischen Rhythmen. Um den Spirit dieser Musik hautnah zu erleben und authentisch auf die Bühne zu bringen, haben sie alle längere Zeit in Brasilien verbracht - eine Zeit, die ihr musikalisches und kompositorisches Schaffen tiefgreifend geprägt hat.
Franziska Graz - Gesang
Nico Graz - Akkordeon / Saxophon / Accordina
Jannis Krüger - Piano / Synth-Bass
Aron Hantke - Drums / Percussion
Leon Eichelbaum & Kati Schubin: „There Is No Other Place Like Home“
Bilder einer unsichtbaren Krankheit im kultur.lokal.fürth.
„There Is No Other Place Like Home“ – Unter diesem Titel präsentieren der Künstler Leon Eichelbaum und die Künstlerin und Kuratorin Kati Schubin im kultur.lokal.fürth vom 9. bis 17. Mai 2026 Fotografien, Zeichnungen und Texte aus dem Leben mit einer unsichtbaren Krankheit. Leon Eichelbaum ist an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis oder Chronisches Fatigue-Syndrom) erkrankt, einer schweren neuroimmunologischen Erkrankung. Mit der Ausstellung im kultur.lokal.fürth gewährt Eichelbaum nun als Beitrag zum Europäischen Monat der Vielfalt einen Einblick in die Lebensrealität seiner Erkrankung, geprägt von Isolation und Abhängigkeit, und thematisiert die zentrale Rolle von Care-Strukturen und die überraschende Doppeldeutigkeit des „Zuhause“.
Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind über einen längeren Zeitraum in der Wohnung Leon Eichelbaums entstanden, ganz nach dem Rhythmus der Krankheit von Anstrengung, Erschöpfung und Konzentration. Sie geben intime Einblicke in einen stark reduzierten Lebensraum. Zu sehen sind Aufnahmen aus der Perspektive des Liegens, Details von Körpern, Lichtstimmungen sowie Objekte in unmittelbarer Reichweite des Bettes wie Medikamente, Notizbücher und Alltagsreste. Ergänzt werden sie durch Zeichnungen, die innere Zustände und Wahrnehmungen in gestische Formen übersetzen, und durch Texte, die präzise Beobachtungen und körperliche Empfindungen festhalten. Im Zusammenspiel entsteht so ein vielschichtiges Bild von äußerem Raum und innerem Erleben. Dabei zeigt sich vor allem die Rolle des eigenen Zuhauses als widersprüchlich: gleichzeitig Rückzugsort, Schutz- aber auch Begrenzungsraum des von Krankheit geprägten Körpers. Da Leon Eichelbaum aufgrund seiner Erkrankung nicht vor Ort sein kann, wird die Ausstellung von der Künstlerin und Kuratorin Kati Schubin betreut. Diese Form der Stellvertretung ist Teil des Konzepts und verdeutlicht die Bedeutung von Fürsorge, Zusammenarbeit und geteilter Verantwortung in künstlerischen Prozessen.
Zur Eröffnung der Ausstellung laden Leon Eichelbaum und Kati Schubin am Samstag, den 9. Mai, um 19 Uhr in das kultur.lokal.fürth am Bahnhofplatz 2 ein. Freuen können sich Besucher*innen an diesem Abend auf einen kunsthistorischen Redebeitrag von Silvan Wilms sowie einen Beitrag zur medizinischen Perspektive von Dr. Bettina Hohberger, Uniklinik Erlangen. Dazu gibt es Musik von Elias Gerster und Gennaro Parrotta und die Vorstellung einer neuen Publikation zur Ausstellung: „There Is No Other Place Like Home“. Die Eröffnung wird dieses Mal zusätzlich per Livestream übertragen, um auch schwer erkrankten oder mobil eingeschränkten Menschen Teilhabe zu ermöglichen.
Leon Eichelbaum studierte an der Hochschule für Wissenschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen bis 2023 Landschaftsarchitektur. Seit drei Jahren ist er an ME/CFS erkrankt. Auslöser war hierbei eine bakterielle Infektion durch einen Zeckenstich (Borreliose). Seit August 2025 hat er nicht ein Mal das Haus verlassen können und ist vollständig bettlägerig.
Kati Schubin studiert seit 2023 Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Dabei war sie bis 2025 Teil der Klasse für Fotografie bei Prof. Katja Eydel und ist seit diesem Jahr Teil der Klasse bei Prof. Anike Joyce Sadiq. Für dieses Projekt ist sie Kuratorin und Organisatorin.