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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Mit der Kamera im Ersten Weltkrieg
Das Fotoalbum des Wilhelm Hecht
Wie sah der Erste Weltkrieg aus der Perspektive eines jungen Fürther Soldaten aus? Und welche persönliche Verbindung führt von seinem Fotoalbum zur Familiengeschichte Ludwig Erhards?
Mit der neuen Foyerausstellung "Mit der Kamera im Ersten Weltkrieg. Das Fotoalbum des Wilhelm Hecht" gibt das Ludwig Erhard Zentrum Einblicke in ein außergewöhnliches fotografisches Zeitdokument mit 279 Aufnahmen – darunter bislang unbekannte Fotografien von Max Erhard, dem im Krieg gefallenen älteren Bruder Ludwig Erhards.
Im Café Caritasse können Sie dem Trubel der Innenstadt entfliehen, Bio-Kaffee, selbst gebackenen Kuchen oder ein warmes Tagesgericht genießen – Wasser ist kostenfrei. Unser sozial gerechtes Preisgefüge setzt auf Wohlfühlen statt Verzehrdruck. Kommen Sie vorbei, tauschen Sie sich aus oder informieren Sie sich über unsere Arbeit. Das bunt gemischte, humorvolle Team aus Freiwilligen freut sich jederzeit über neue Gesichter – ob im Service oder beim Backen.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Jüdische Zirkusdynastien im 19. und 20. Jahrhundert
Die Schau widmet sich der faszinierenden Welt des Zirkus – einen Ort des Staunens, der Unterhaltung und der Träume, der Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt stehen jüdische Zirkusdynastien, die das reisende Schaustellerwesen maßgeblich prägten.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts zogen jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden, Wagen, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Pferdedressuren, Clownerie, Zauberkunst und atemberaubender Akrobatik. Auch auf der Fürther Michaeliskirchweih waren sie regelmäßig zu Gast und schlugen ihre Zelte häufig auf dem Königsplatz auf – ganz in der Nähe des heutigen Jüdischen Museums Franken.
Die Ausstellung präsentiert Werbeplakate, Ansichtskarten, Programmhefte und Fotografien, die Einblicke in das Leben der Zirkusfamilien vor und hinter der Manege geben. Zu den besonderen Höhepunkten zählen originale Zirkusobjekte und seltene Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren, die die Atmosphäre der damaligen Zirkuswelt eindrucksvoll lebendig werden lassen.
Sozial, nachhaltig und günstig Second-Hand-Kleidung kaufen
Die Kleidbar bietet ein großes Sortiment an Damen-, Herren- und Kinderbekleidung in sehr gut erhaltenem Zustand zu sehr günstigen Preisen. Jede*r kann hier einkaufen und damit zeitgleich einen sozialen Zweck unterstützen. Das Freiwilligenteam der Kleidbar freut sich auf Ihren Besuch.
Von der Werkbank zur Weltmarke – BRUDER Spielwaren
100 Jahre Fürther Unternehmensgeschichte
Seit einem Jahrhundert schreibt BRUDER Spielzeuggeschichte – und ist dabei dem Standort Fürth treu geblieben. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums zeigt das Stadtmuseum Fürth in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG eine Schau zu dessen Geschichte und seiner Produkte. Originale Exponate, spannende Geschichten und zahlreiche Modelle geben Einblicke in die Entwicklung der Marke. Für große und kleine Museumsgäste gibt es viel zu entdecken – eine große Spielfläche lädt zum Ausprobieren und Mitspielen ein.
1926 wird der Elektriker Paul Bruder aus dem Fürther Stadtteil Burgfarrnbach arbeitslos. Mit einer Handstanze, die er von einem Onkel erhält, beginnt er, Metall-Stimmenplättchen für die Spielwarenindustrie zu fertigen. Schnell gewinnt er Kunden bei Herstellern in Fürth und Zirndorf, die seine Metallplättchen unter anderem in Spielzeugtrompeten einsetzen. In den 1950er Jahren tritt Sohn Heinz, ein Werkzeugmachermeister, ins Unternehmen ein. Er erkennt früh das Potenzial des neuen Werkstoffs Kunststoff, investiert in Spritzgussmaschinen und stellt die Produktion um. Neben verschiedenen Stimmenvarianten entwickelt Heinz Bruder erste eigene Spielzeuge. Diese finden großen Absatz bei Schaustellern und in der Süßwarenindustrie. 1975 präsentiert sich das Familienunternehmen BRUDER erstmals als eigenständige Marke auf der Nürnberger Spielwarenmesse – mit großem Erfolg. Kleinspielzeuge, Wasserpistolen, Mundharmonikas, Traktoren und Kräne begeistern zu dieser Zeit Kinder im In- und Ausland. 1987 steigt mit Diplom-Ingenieur Paul Heinz Bruder die dritte Generation in das Familienunternehmen ein. Das erfolgreiche Konzept modellmäßiger Spielfahrzeuge im Maßstab 1:16 entwickelt er weiter und ergänzt es durch Lizenzkooperationen. Das Unternehmen wächst stetig: 2000 eröffnet BRUDER ein Vertriebsbüro in den USA, 2014 folgt ein weiterer Produktionsstandort in Pilsen (Tschechien).
Heute sind BRUDER-Spielzeuge auf der ganzen Welt zu Hause. Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren am Stammsitz in Burgfarrnbach Spielzeug, das Kinder seit Generationen begeistert.
Das Moment der Schwebe, wie es im Ausstellungstitel „Solange du bleibst“ mitschwingt, durchzieht das künstlerische Schaffen von Lukas Pürmayr (*1994 Reutte in Tirol, AT). Nicht die Suche oder der Wunsch nach einem bestimmten Motiv, sondern vielmehr Fragen nach dem „Scheinbaren“, dem Ungefähren und einer interpretatorischen Freiheit, die Pürmayr den Betrachtenden gewährt, sind Teil seines fotografischen Ansatzes. Am Anfang steht oft die Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Ortes oder einer Szenerie durch die Inszenierung der Fotografie verändert. Lukas Pürmayr bewegt sich in seiner Kunst zwischen analoger und digitaler Fotografie, erweitert sein Spektrum um filmische und textliche Arbeiten sowie um kooperative Projekte. Neben der Auseinandersetzung mit dem „Scheinbaren“ sind es auch Fragen nach Identität und sozialen Gefügen, die er in seinen Arbeiten unaufgeregt verhandelt. Die von einem analytischen und ebenso poetischen Blick geprägten Werke laden gleichsam zu philosophischen Reflexionen ein.
In der Ausstellung sind Werke zu sehen, denen etwas Mystisches innewohnt, und die vielleicht sogar symbolisch gedeutet werden können: Nächtliche Szenen, schleierhafte Situationen changieren zwischen fotografischer Abstraktion und konkreter Erzählung. Meist sind die Fotografien menschenleer und erzählen doch von zivilisatorischer Anwesenheit und unterschiedlichen Identitäten.
Lukas Pürmayr studierte von 2014 bis 2017 Soziologie und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz (AT) und danach Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2022 schloss er dort als Meisterschüler von Prof. Heike Baranowsky ab. Er arbeitet in Nürnberg und Wien.
Dauer der Ausstellung: 19. September bis 8. November
Ausstellung im Museum Frauenkultur Regional - International
Frauen prägten Nachbarschaften als Hausbesitzerinnen, Mieterinnen, Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, sozial engagierte Aktivistinnen und Künstlerinnen – oft ohne Spuren in der offiziellen Erinnerungskultur zu hinterlassen. Mit unserer Spurensuche nach Frauen der Hirschenstraße in Fürth, neuer Sitz des Museum Frauenkultur Regional – International, zeigen wir, wie Frauen unterschiedlicher Milieus und Herkunft die Entwicklungen von Stadtgeschichte – gespiegelt und gebündelt in einer Straße – unserer Straße – erlebt haben und bis heute gestalten.
Neue Brett- und Kartenspiele für Klein und Groß entdecken
Für Spiele-Fans ist in den Herbstferien wieder viel geboten: Die Stadt- und Kreisjugendringe Fürth veranstalten wieder das Fürther Brettspielfieber.
Hunderte Brettspiele für alle Altersgruppen sind wieder bereit, entdeckt zu werden: ob frisch eingetroffene Spiele-Neuheiten, oder bekannte Klassiker: hier können Jung und Alt, Familien, Paare oder Freundesgruppen nach Lust und Laune gemeinsam rätseln, tricksen und lachen.
Das Brettspielfieber startet traditionell mit einer Tour durch den Landkreis Fürth. Das Highlight ist wieder das Brettspielfieber im Kinder- und Jugendzentrum Alpha1 in der Fürther Südstadt.
Dieses Jahr werden wieder an vier Tage, vom 5. bis 8. November viele Brettspieltische bereitstehen. Geöffnet ist am Donnerstag und Freitag von 14 bis 24 Uhr. Am Samstag von 14 Uhr bis 2 Uhr und am Sonntag von 14 bis 19 Uhr.
Das Sortiment umfasst natürlich die Preisträger des "Spiel des Jahres" und "Deutscher Spielepreis". Aber darüber hinaus gibt es viele Spiele zu entdecken, jenseits von Monopoly oder Mensch ärgere dich nicht. Wer für Weihnachten auf der Suche nach Brett- oder Kartenspielen als Geschenke ist, kann sie bei uns ausprobieren. Die vielen Spiele schaffen auch die Möglichkeit, in fantastische Welten eintauchen zu können. Für erfahrene Spieler*innen oder Brettspiel-Neulinge sorgen viele Messeneuheiten für spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung. Die Organisatoren waren wie jedes Jahr bei der größten Brettspielmesse der Welt in Essen und haben viele neue Highlights für die große Sammlung gefunden.
Eine Konsumpflicht besteht nicht. Für günstige Getränke und kleine Snacks sorgt wieder die Theke im Bistro. Zudem gibt es von Donnerstag bis Samstag wieder ein leckeres Abendessen-Angebot und Sonntag einen Nachmittags-Kuchen. Der Eintritt ist kostenlos.
Die Veranstaltung wird durch den Bezirksjugendring Mittelfranken aus Mitteln des Bezirks Mittelfranken gefördert.
Immer am letzten Samstag im Monat, von 14 bis 17 Uhr, ist Ludwigs kleine Welt für Familien und Einzelbesucher offen. Ausgestattet mit Einkaufszettel und Spielgeld können Jung und Alt, Groß und Klein nach Herzenslust zusammen Einkaufen spielen. Zusätzlich zu den Wochenendterminen bieten wir regelmäßig Termine in den Schulferien und Spielnachmittage mit einem besonderen Motto an. Der Einlass ist immer zur vollen Stunde.
Kaufen Sie Tickets (maximal zwei erwachsene Begleitpersonen pro Familie) für 14, 15 oder 16 Uhr und genießen Sie eine Stunde Spielspaß im Lernsupermarkt.
Ab April neu: Karten für die offenen Spielnachmittage gibt es ausschließlich in unserem Ticket-Shop: https://shop.ludwig-erhard-zentrum.de
Am 5. November 2026 lädt FÜ-JAZZ zu einer besonderen Session in die Babylon Kellerbühne ein: Diesmal steht die Stimme im Mittelpunkt. Sängerinnen und Sänger aus dem Verein und der Region bekommen Raum für Jazzstandards, persönliche Interpretationen und musikalische Begegnungen mit einer erfahrenen Session-Band.
Wer selbst singen möchte, meldet sich bitte spätesten zwei Wochen vorher an und reicht Leadsheets in der eigenen Tonart ein. Publikum ist herzlich willkommen – für alle, die Jazz lieben, Stimmen entdecken möchten und einen atmosphärischen Abend voller Musik erleben wollen.
Anmeldung für Sängerinnen und Sänger: robert@fue-jazz.de
Als Opener:
Petra Gruhl und Robert Kaiser (voc)
Michael Schleinkofer (p)
Armin Rech (b)
Marek Horsak (dr)
No Rest for the Preachers ist eine fünfköpfige Folkband aus Fürth, die eingängige Songs mit mehrstimmigem Gesang und akustischem Bandsound verbindet. Zwei Geschwisterpaare und eine langjährige Freundschaft prägen das enge Zusammenspiel auf und hinter der Bühne. Musikalisch bewegt sich die Band zwischen Indie-Folk und modernem Americana – mit Anklängen an KünstlerInnen wie The Staves, First Aid Kit oder Florence and the Machine.
Typisch für No Rest for the Preachers ist der dreistimmige Gesang, begleitet von Gitarre, Ukulele, Kontrabass und Schlagzeug. Die Arrangements sind handgemacht, atmosphärisch und detailverliebt, ohne überladen zu wirken. Die Band legt großen Wert auf musikalische Dynamik und Emotionalität – sowohl im Studio als auch live.
Nach ihrer ersten EP Now You Know (2024) erschien im Juni 2025 ihr Debütalbum Letters from June. Die Songs handeln von Beziehungen, Entscheidungen und dem Wunsch nach Klarheit in einer komplexen Welt. Live spielt die Band auf Festivals, in Clubs, auf Wohnzimmerbühnen und Kulturveranstaltungen in ganz Bayern – immer mit direktem Kontakt zum Publikum und spürbarer Spielfreude.
No Rest for the Preachers richtet sich an Hörer:innen, die ehrliche Texte, handgemachte Musik und stimmliche Harmonie schätzen.
Wenn ihr der Kofferfabrik und den Künstlern was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den „Kulturpreis 1" oder „Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die Künstler und den Verein. Danke :- ))
Gefördert von der Initiative Musik und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Förderprogramms „Live 500“.