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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Retro Rausch
Der Vintage Pop Up Store
Freut euch auf eine tolle Auswahl an Vintage-Kleidung, Schmuck und Accessoires! Natürlich erwarten euch auch Games, feine Beats und erfrischende Drinks. Kommt vorbei und lasst euch überraschen!
Direkt neben dem heutigen Sportpark Ronhof befindet sich der Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg. Erleben Sie bei einer Führung die Geschichte des Gebäudes, zunächst als Schutzraum vor Bomben, aber auch als Wohnraum für Geflüchtete aus den Ostgebieten, gefolgt von den Zeiten des Kalten Krieges und dessen Umwidmung als Atomschutzbunker. Heute dient der Bunker der Fanszene der Spielvereinigung als Treffpunkt. Ein Teil des Bunkers blieb bewusst im Originalzustand des Kalten Krieges und steht für die Bevölkerung für Führungen zur Verfügung.
Sucht und KI begegnen – die Aushöhlung der Willenskräfte
Vortrag mit Marcus Schneider
Die KI erobert immer weitere Felder der Kommunikation, gerade auf der Kleinkindstufe gilt es, das damit verbundene Suchtpotential zu erkennen, die sogenannte mediale Abhängigkeit. Das Kind braucht Beziehung, Sozialisierung, menschliches Echo. Dieser Vortrag wird die entsprechenden Schwerpunkte herausarbeiten.
Referent: Marcus Schneider, Basel
Spenden erbeten
Von Bertolt Brecht / Eine Fortschreibung von Björn SC Deigner
Ein Fischerdorf in Andalusien 1937 nach Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs. General Francos Truppen rücken immer näher. Frau Carrar hat ihren Söhnen verboten, sich dem Kampf gegen Franco anzuschließen. Denn sie sind arme Leute, wie die Carrar sagt, „und arme Leute können nicht Krieg führen“. Doch wie lange kann Frau Carrar sich und ihre Söhne noch schützen? Und was soll sie ihrem Bruder entgegnen, der sie auffordert, die im Haus versteckten Gewehre herauszugeben, und der die alles entscheidende Frage stellt: „Wenn dich die Haifische angreifen, bist dann du es, der die Gewalt anwendet?“ Anders als Bertolt Brechts Lehrstücke wirkt sein Schauspiel „Die Gewehre der Frau Carrar“ geradezu realistisch. Dabei kreist in seinem kurzen Stück alles um die beunruhigende Frage, ob es angesichts eines von Vernichtungs- und Unterwerfungswillen getragenen gewaltsamen Angriffs das Recht oder überhaupt die Möglichkeit neutraler Enthaltung gibt – eine aus heutiger Perspektive erschreckend aktuelle Frage. 1938 regte Brecht an, sein Stück könnte beispielsweise zusammen mit einem Dokumentarfilm gezeigt werden. Das Residenztheater hat stattdessen den Dramatiker Björn SC Deigner beauftragt, Brechts bohrende Frage mit einem eigenen Stücktext in der Gegenwart fortzuführen: „Würgendes Blei“ sucht dabei nach einer Sprache für den überzeitlichen Schrecken von Krieg und Zerstörung.
Willkommen an Bord des wohl verrücktesten Dampfers der sieben Welt meere! Kapitän Martin Rassau und seine sechs stimmgewaltigen Matrosen der Gebrüder Sing nehmen Kurs auf eine kabarettistische Kreuzfahrt voller Pointen, Parodien und musikalischer Überraschungen.Hier wird gesungen, nautisch-gewitzt und schallend gelacht – ob beim Sonnenbad auf Deck oder beim Gala-Dinner mit dem Kapitän. Flotte Senioren, urkomische Passagiere und motzende Touristen – niemand bleibt verschont, wenn Rassau das Urlaubstreiben auf hoher See mit sei nem unnachahmlichen Humor aufs Korn nimmt.Pirat trifft auf Pauschaltou rist, Seekarten auf Seemannsgarn, und an Bord bleibt kein Auge trocken! Ein pures deutsches Urlaubskarussell – gewürzt mit einer ordentlichen Portion fränkischem Lebensgefühl und der Leichtigkeit eines Ozeanriesen. Klare See, scharfe Pointen und ein Humor, der sogar die rauesten Wellen glättet. Auf diesem Schiff wird jede schroffe Klippe zur Lachnummer, jeder Hafen zur Bühne und jedes Seemannslied zur Hymne des Frohsinns. Der Kapitän ruft: "Ahoi und volle Fahrt voraus in Richtung Spaß!"
Also: Rettungswesten anlegen und Lachmuskeln aktivieren! Volle Lachkraft voraus!
Panzerballett, gegründet vom Gitarristen und Komponisten Jan Zehrfeld, steht seit über zwei Jahrzehnten für eine kompromisslose Fusion aus Jazz, Metal und Avantgarde. Aus München hervorgegangen und heute international besetzt, verbindet die Band technische Präzision, polyrhythmische Komplexität und feinen Humor zu Musik, die Kopf und Körper zugleich fordert. Damit gilt Panzerballett international als Pionier des sogenannten „Jazz-Metal“.
Jan Zehrfeld studierte Jazzgitarre und Komposition am Richard-Strauss-Konservatorium in München und lehrt heute an der Popakademie Baden-Württemberg. Als Bandleader und Komponist arbeitete er mit Künstlern wie Randy Brecker, Mike Keneally, Mattias IA Eklundh und Virgil Donati. Seine Musik verbindet strukturelle Raffinesse mit Energie, Witz und einer unerschütterlichen Spielfreude.
Rafael Trujillo, (Obsidious, Daath, ex-Obscura) bringt mit seiner außergewöhnlichen Technik und seinem Gespür für Klangästhetik metallische Schärfe und harmonische Tiefe in das Klangbild von Panzerballett. Neben seiner Live-/Studio-Tätigkeit ist Trujillo auf Social Media eine prägende Figur der modernen Gitarristenszene, wo er regelmäßig über Technik, Sounddesign und künstlerische Entwicklung spricht und mit seiner offenen, reflektierten Art ein großes internationales Publikum erreicht.
Florian Fennes, österreichischer Saxophonist und Klarinettist, bewegt sich souverän zwischen Jazz, zeitgenössischer Musik und Avantgarde. Er ist Mitglied im Black Page Orchestra und im Ensemble PHOEN und prägt mit seinem expressiven Ton und seiner klanglichen Experimentierfreude den organischen Gegenpol zu den präzisen Gitarrenstrukturen der Band.
Anton Davidyants, in Moskau geboren, zählt zu den führenden Fusion-Bassisten Europas. Er arbeitete mit Virgil Donati, Marco Sfogli, Tom Quayle und Guthrie Govan und veröffentlichte 2023 sein Soloalbum Avalanche. Sein Spiel verbindet technische Brillanz mit einem mühelosen, tief verwurzelten Groove.
Aaron Thier, Schlagzeuger aus Österreich, ist bekannt für seine Vielseitigkeit und explosive Bühnenenergie. Nach Jahren bei der EAV und zahlreichen internationalen Workshops und Drum-Festivals wurde er 2023 vom US-amerikanischen Drumchannel präsentiert. Seine Mischung aus Präzision, Kraft und Musikalität macht ihn zu einem idealen Motor im komplexen Rhythmusgefüge von Panzerballett.
Gemeinsam formen diese fünf Musiker ein Kollektiv, in dem Virtuosität, Intellekt und Humor aufeinandertreffen. Panzerballett bleibt damit ein Unikat in der europäischen Musiklandschaft – kompromisslos, verspielt und unverwechselbar.
Wenn ihr der Kofferfabrik und den Künstlern was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den "Kulturpreis 1" oder "Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die Künstler und den Verein. Danke :- ))
Running City Tours - Laufen & Sightseeing verbinden
Die sportliche Stadtführung
Neben Nürnberg manchmal unterschätzt, doch nicht minder schön: Die Denkmalstadt Fürth. Überzeuge dich selbst von der Denkmaldichte und der wunderbaren Natur. Erkunde mit einem Lauftour-Guide bei einer sportlichen Stadtführung die lokalen Gegebenheiten, erfahre Wissenswertes und erhalte den ein oder anderen Geheimtipp für deinen Aufenthalt.
Wähle bei der Buchung zwischen einer Gruppentour oder einer privaten Tour.
Dauer: 60 – 120 Minuten (je nach Tempo, Routenlänge, Pausengestaltung)
Hinweis: Privattouren sind wie unsere Gruppentouren begrenzt auf 5 Plätze. Möchtest du in einer größeren Gruppe oder zu anderen Zeiten als die angegbenen laufen, so teile uns dein Anliegen über das Kontaktformular mit.
Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie
Foyerausstellung
Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie – geprägt von Hoffnung, tiefgreifenden Krisen und einer einzigartigen kulturellen Blüte. Die Ausstellung im Foyer des LEZ zeigt die bewegte Geschichte dieser Zeit. Multimediale Filme und 16 Ausstellungstafeln vermitteln anschaulich politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen der Jahre 1919 bis 1933. Ihre Errungenschaften prägen unser Land bis in die Gegenwart. Es lohnt, sich an die Weimarer Republik zu erinnern. Einige der damaligen Probleme sind erstaunlich aktuell und wir können wertvolle Lehren aus der Vergangenheit ziehen.
Die Wanderausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. ist bis zum 12. April 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Zum 25-jährigen Bestehen des Jüdischen Museums Franken in Fürth zieht das JMF seit letztem Jahr eine kritische Bilanz. Die Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ erinnert mit dem letzten Teil „Von Raub, Resitution und Mythen der Toleranz“ an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Haus und sein Umfeld nachhaltig geprägt haben.
Mit Shitstorm blickt das Jüdische Museum Franken nicht nur auf seine eigene Geschichte zurück, sondern stellt sich auch der Frage, wie Museen mit gesellschaftlichen Konflikten, Erinnerungskultur und historischen Deutungen umgehen können: Was haben die Debatten bewirkt und wo steht das Museum heute?