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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Fotokunstausstellung "Demenz neu sehen"
Openair – prämierte Bilder vom bundesweiten Wettbewerb "Desideria Preis für Fotografie"
Die Openair-Fotoausstellung zeigt Menschen mit Demenz und ihre Familien – nah, ehrlich und jenseits gängiger Klischees. Die Fotografien laden dazu ein, genauer hinzuschauen. Auf das Leben mit Demenz, auf das, was sich verändert und auf das, was bleibt. Sie zeigen Verletzlichkeit und Stärke, Abschied und Nähe, Alltag und Würde. Die Ausstellung „Demenz neu sehen“ bringt das Thema bewusst auf öffentliche Plätze. Hierhin, wo Menschen sich
begegnen, wo Fragen entstehen und Gespräche beginnen.
Seit rund 30 Jahren fotografiert der Fürther Künstler Günter Derleth mit der Lochkamera. Die meisten Kameras baut er selbst: Streichholzschachteln, präparierte Bücherstapel, begehbare Räume. Ungebrochen ist seine Faszination an der technischen Reduktion der Camera Obscura, die ohne Objektiv und Sucher auskommt, und weil der Zufall und die Zeit hineinspielen.
Das Foto für seine Display-Präsentation entstand in einer Espressodose, die Günter Derleth mit einem kleinen Loch versah und hinter den Zaun seines Gartens gen Süden befestigte. Acht Monate lang, von Frühjahr bis Herbst, fiel das Licht durch die kleine Öffnung ins Innere der Dose auf das darin montierte Fotopapier und zeichnete die davor liegende Umgebung ab – und mit ihr den Lauf der Sonne in leuchtenden, immer weiter über den Horizont ragenden Bögen. Die nur etwa 12 × 9 cm kleine Fotografie fängt auf magische Weise auch das Vergehen und die Unschärfe der Zeit ein.
Das Motiv einer Landschaft in die beiden unterteilten Fassadenfenster einzupassen, verkehrt unsere Wahrnehmung von Innen und Außen.
Günter Derleth (*1941 in Nürnberg) wandte sich nach seiner Arbeit als Werbefotograf der freien Fotografie und der Camera Obscura zu. In zahlreichen Ausstellungen und prämierten Fotobüchern stellt er Fotografien seiner Reisen, selbstgebaute Lochkameras und Fotogramme aus dem eigenen Garten aus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: u.a. mit dem Sonderpreis für Kultur der Stadt Fürth (2018) und dem Otto-Grau-Kulturpreis des Bezirks Mittelfranken (2026).
In der Reihe DISPLAY dient die große Fensterfront zum Königsplatz als eigener, von außen einsehbarer Bereich für künstlerische Präsentationen.
Bis 31.10.2026
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Jüdische Zirkusdynastien im 19. und 20. Jahrhundert
Die Schau widmet sich der faszinierenden Welt des Zirkus – einen Ort des Staunens, der Unterhaltung und der Träume, der Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt stehen jüdische Zirkusdynastien, die das reisende Schaustellerwesen maßgeblich prägten.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts zogen jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden, Wagen, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Pferdedressuren, Clownerie, Zauberkunst und atemberaubender Akrobatik. Auch auf der Fürther Michaeliskirchweih waren sie regelmäßig zu Gast und schlugen ihre Zelte häufig auf dem Königsplatz auf – ganz in der Nähe des heutigen Jüdischen Museums Franken.
Die Ausstellung präsentiert Werbeplakate, Ansichtskarten, Programmhefte und Fotografien, die Einblicke in das Leben der Zirkusfamilien vor und hinter der Manege geben. Zu den besonderen Höhepunkten zählen originale Zirkusobjekte und seltene Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren, die die Atmosphäre der damaligen Zirkuswelt eindrucksvoll lebendig werden lassen.
Wie sah der Erste Weltkrieg aus der Perspektive eines jungen Fürther Soldaten aus? Und welche persönliche Verbindung führt von seinem Fotoalbum zur Familiengeschichte Ludwig Erhards?
Mit der neuen Foyerausstellung "Mit der Kamera im Ersten Weltkrieg. Das Fotoalbum des Wilhelm Hecht" gibt das Ludwig Erhard Zentrum Einblicke in ein außergewöhnliches fotografisches Zeitdokument mit 279 Aufnahmen – darunter bislang unbekannte Fotografien von Max Erhard, dem im Krieg gefallenen älteren Bruder Ludwig Erhards.
Glücksrad, Verkostung & Quiz zur Fairen Woche im Welthaus Fürth
Fairer Handel ist nur schlechter Kaffee und teure Schokolade? Weit gefehlt! Anlässlich der bundesweit stattfindenden Aktionskampagne "Faire Woche" lädt das Welthaus Fürth zwischen September und November jeden Samstag zu verschiedenen Mitmachaktionen und Verkostungen ein. Start ist am 12. September um 10 Uhr mit Glücksrad & Verkostung. Die folgenden Wochen stehen diese Aktionen auf dem Programm:
19. September: Fast meets Fair: Fashion im Fairen Handel mit Quiz & vielen Infos
26. September: Mango meets Kinderrechte: Die Mangoprodukte von Preda schmecken nicht nur, sondern unterstützen auch den Schutz von Kindern auf den Philippinen
2. Oktober ! Achtung, Freitag, ab 15 Uhr! Internationaler Tag des Kaffees: Kaffee aus aller Welt mit Verkostung und Spiel
10. Oktober: Mango meets Kinderrechte: Die Mangoprodukte von Preda schmecken nicht nur, sondern unterstützen auch den Schutz von Kindern auf den Philippinen
17. Oktober: Was steht eigentlich auf dem Frühstückstisch? Verkostungen, Spiel "Wo kommt dein Essen her?" und mehr
24. Oktober: Shea, Buriti & Co.: Entdecke die Welt der Fairen Kosmetik mit Infos über ungewöhnliche Rohstoffe und Kosmetikberatung
31. Oktober: Aromen aus aller Welt: Entdeckt die Faire Welt der Gewürze mit Riechquiz und mehr
7. November: Wo kommt unser Essen her? Quizspiel und ungewöhnliches zum Naschen aus dem Welthaus
14. November: Shea, Buriti & Co.: Entdecke die Welt der Fairen Kosmetik mit Infos über ungewöhnliche Rohstoffe und Kosmetikberatung
21. November: Welthaus-Maskottchen Gustavo Abu Makurb stellt sich vor. Welthaus-Quiz & Welthaus-Lexikon, Verkostung der Lieblingsprodukte unseres Schuhschnabels
28. November: Die Welt des Kakaos: Schokoladenverkostung und Wissenswertes für Kakaoanbau
Die Aktionen finden jeweils samstags von 10 bis 13 Uhr statt und ohne Anmeldung. Schauen Sie einfach vorbei und entdecken Sie die Welt des Fairen Handels!
Der Stoffmarkt lockt zahlreiche Besucher auf die Fürther Freiheit.
Ein Paradies für alle Hobbyschneider ist der Stoffmarkt Holland, der 2026 drei Mal auf der Fürther Freiheit Station macht. Händlerinnen und Händler aus Deutschland und den Niederlanden präsentieren von 10 bis 16 Uhr an mehr als 100 Ständen ein umfangreiches Sortiment an Damen- und Kinderbekleidungsstoffen, Patchwork- und Quiltstoffen, Gardinen, Heimtextilien, Schnittmuster und allerlei Nähzubehör.
Von der Werkbank zur Weltmarke – BRUDER Spielwaren
100 Jahre Fürther Unternehmensgeschichte
Seit einem Jahrhundert schreibt BRUDER Spielzeuggeschichte – und ist dabei dem Standort Fürth treu geblieben. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums zeigt das Stadtmuseum Fürth in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG eine Schau zu dessen Geschichte und seiner Produkte. Originale Exponate, spannende Geschichten und zahlreiche Modelle geben Einblicke in die Entwicklung der Marke. Für große und kleine Museumsgäste gibt es viel zu entdecken – eine große Spielfläche lädt zum Ausprobieren und Mitspielen ein.
1926 wird der Elektriker Paul Bruder aus dem Fürther Stadtteil Burgfarrnbach arbeitslos. Mit einer Handstanze, die er von einem Onkel erhält, beginnt er, Metall-Stimmenplättchen für die Spielwarenindustrie zu fertigen. Schnell gewinnt er Kunden bei Herstellern in Fürth und Zirndorf, die seine Metallplättchen unter anderem in Spielzeugtrompeten einsetzen. In den 1950er Jahren tritt Sohn Heinz, ein Werkzeugmachermeister, ins Unternehmen ein. Er erkennt früh das Potenzial des neuen Werkstoffs Kunststoff, investiert in Spritzgussmaschinen und stellt die Produktion um. Neben verschiedenen Stimmenvarianten entwickelt Heinz Bruder erste eigene Spielzeuge. Diese finden großen Absatz bei Schaustellern und in der Süßwarenindustrie. 1975 präsentiert sich das Familienunternehmen BRUDER erstmals als eigenständige Marke auf der Nürnberger Spielwarenmesse – mit großem Erfolg. Kleinspielzeuge, Wasserpistolen, Mundharmonikas, Traktoren und Kräne begeistern zu dieser Zeit Kinder im In- und Ausland. 1987 steigt mit Diplom-Ingenieur Paul Heinz Bruder die dritte Generation in das Familienunternehmen ein. Das erfolgreiche Konzept modellmäßiger Spielfahrzeuge im Maßstab 1:16 entwickelt er weiter und ergänzt es durch Lizenzkooperationen. Das Unternehmen wächst stetig: 2000 eröffnet BRUDER ein Vertriebsbüro in den USA, 2014 folgt ein weiterer Produktionsstandort in Pilsen (Tschechien).
Heute sind BRUDER-Spielzeuge auf der ganzen Welt zu Hause. Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren am Stammsitz in Burgfarrnbach Spielzeug, das Kinder seit Generationen begeistert.
Black Night - Totenlegion, All Stars Are Dead + Solae
Black Night 26
TOTENLEGION
Melodic Black Metal - Zirndorf
Seit über einem Jahrzehnt steht Totenlegion aus Zirndorf für atmosphärischen, melodischen Black Metal mit kompromisslos deutschen Texten. Rasende Blastbeats, eingängige Melodien und ein markanter Gesang verbinden sich zu einem ebenso düsteren wie mitreißenden Sound, der klassische Black-Metal-Wurzeln mit modernen Einflüssen vereint.
Nach der Gründung im Jahr 2012 entwickelte sich die Band kontinuierlich weiter und erspielte sich mit energiegeladenen Live-Auftritten einen festen Platz in der deutschen Underground-Szene. Auftritte führten Totenlegion unter anderem in den Hamburger Kaiserkeller und das Berliner Blackland sowie auf Festivals und Bühnen in Deutschland, Österreich, Tschechien und Finnland. Dabei teilte die Band die Bühne mit zahlreichen namhaften Vertretern der Szene.
Mit ihrem Debütalbum „Widergänger“, das im Metal-Untergrund große Beachtung fand, sowie weiteren Veröffentlichungen bewies die Band ihr Gespür für intensive Atmosphäre und starke Songs. Seit einigen Jahren veranstaltet Totenlegion außerdem das erfolgreiche Pain & Gain Festival in ihrer Heimat Zirndorf.
Seit 2025 präsentiert sich die Band in ihrer aktuellen Besetzung. Mit dem Album „Nebelsturm“, das 2026 erschienen ist, schlagen Totenlegion das nächste Kapitel ihrer Bandgeschichte auf – kraftvoll, düster und voller Leidenschaft für melodischen Black Metal.
Freut euch auf eine intensive Live-Show zwischen eisiger Atmosphäre, treibender Aggression und epischen Melodien.
https://www.facebook.com/Totenlegion
Hörbeispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=a01JPBwasN8
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ALL STARS ARE DEAD
Post Black Metal - Nürnberg
Mit atmosphärischem Post Black Metal beantworten ALL STARS ARE DEAD den Ruf der Leere. Ihre Musik bewegt sich zwischen roher Gewalt und melancholischer Schönheit und erzählt von Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und dem nahenden Ende der Welt. Dichte Atmosphäre, intensive Dynamik und emotionale Wucht machen ihre Live-Auftritte zu einem eindrucksvollen Erlebnis.
https://www.facebook.com/allstarsaredeadband
Hörbeispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=6KLajsRnDTw&t=2s
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SOLAE
Post Black Metal - Nürnberg
Solae stehen für modernen Post Black Metal zwischen roher Intensität, düsterer Atmosphäre und emotionaler Tiefe. Rasende Riffs und aggressive Ausbrüche treffen auf melodische Passagen und ruhige, fast schwebende Post-Rock-Momente, die der Musik Raum für Spannung und Ausdruck geben.
Die Band verbindet brachiale Growls und durchdringende Screams mit Texten über existenzielle Abgründe, Dunkelheit, Verzweiflung und die Suche nach Erlösung. Dabei entsteht ein Sound, der gleichermaßen wuchtig, melancholisch und eindringlich wirkt.
Gegründet 2023 und seit 2024 in ihrer aktuellen Besetzung aktiv, vereinen Solae die Erfahrungen ihrer Mitglieder aus früheren Projekten wie Vomit Disease, Death To Life, Monvmentvm und The Aurora Project. Mit ihrer 2025 erschienenen Debüt-EP „Embrace the Void“ präsentiert die Band eine intensive Mischung aus Atmosphäre und Aggression – bereit, diese Energie auch live auf die Bühne zu bringen.
https://www.instagram.com/solaeband/
Hörbeispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=72JxwvCh9Hw&list=RD72JxwvCh9Hw&start_radio=1
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Funkelnde Sterne, ferne Planeten und die Sehnsucht nach dem Himmel
Das Ensemble Lunata entführt das Kaltscher Publikum in himmlische Welten und Sphären. Die beiden preisgekrönten Musiker*innen Hironaru Saito und Takako Ono lassen dabei zunächst Werke erklingen wie „Jupiter“ aus „Die Planeten“ von Gustav Holst, die Bearbeitung „Himmlischer Palast“ nach der japanischen Hofmusik „Etenraku“, „Un bel dì, vedremo“ aus Madama Butterfly von Giacomo Puccini sowie „Auf Flügeln des Gesanges“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Im zweiten Teil präsentieren sie dann ein eigenes Werk, inspiriert vom japanischen Mythos „Kojiki“, und zeichnen die Schöpfung von Himmel und Erde in musikalischer Form nach. Kraftvoll und leidenschaftlich verbinden sich melodiöse Flötenklänge mit virtuosen Pianospiel.
Ein Programm, in dem sich kosmische Weite und mythologische Erzählkraft begegnen und ein Abend, der mit Sicherheit auf dem Nachhauseweg, mit Blick in den Nachthimmel, nachwirken wird.
Dänischer Hip Hop-Künstler absolviert 100 Konzerte in 100 Tagen
Al Jacobi verkörpert eine verzerrte und fragmentierte Selbstreflexion – wie die Scherben eines zerbrochenen Badezimmerspiegels, die im Bass eines Underground-Clubs vibrieren. Durch eine vielseitige Mischung aus Poesie, elektronischer Musik und Hip-Hop verleiht er jenen unausgesprochenen Wahrheiten eine Stimme, die wir der Bequemlichkeit halber meist ignorieren.
Al hat bereits zahlreiche internationale Tourneen absolviert und mit Künstlern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet. Im Herbst 2026 steht nun eine Europatournee an, bei der er innerhalb von 100 Tagen 100 Konzerte geben wird. Dabei arbeitet er eng mit lokalen Szenen zusammen und lässt das Publikum an seinem gesamten Schaffensprozess teilhaben – mit dem Ziel, andere Künstler zu stärken und das Miteinander über den Wettbewerb zu stellen.
Zudem ist Al Jacobi weltweit der einzige Rapper, der mit den „MiMU Gloves“ auftritt – einem kabellosen, gestenbasierten MIDI-Controller, der während der Performance die Steuerung verschiedener musikalischer Parameter ermöglicht. Al Jacobi nutzt sie sowohl zur musikalischen Steuerung und Stimmmanipulation als auch zur audiovisuellen Interaktion mit einem faszinierten Publikum.
Support: Zimbaisthekey
Zimbaisthekey ist ein Artist aus Nürnberg, der Rap mit Einflüssen aus Grunge, Hyperpop und elektronischer Musik verbindet. Zwischen melancholischen Momenten, verzerrten Sounds und energiegeladenen Passagen hat er sich eine eigene musikalische Welt aufgebaut, die sich bewusst nur schwer in ein einzelnes Genre einordnen lässt. Zusammen mit seinem Producer Drez macht er die meisten seiner Songs.
Songs wie Chaos:Hybris Katharsis, Energie und Labyrinth zeigen seine lyrische Seite und seinen eigenen Umgang mit Atmosphere. Mit den Trance- und Hardtekk-Remixes zu Eigentlich feierte er schließlich seinen bislang größten Erfolg.
Reihe: LateNightSpecial
Wenn ihr der Kofferfabrik und den Künstlern was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den "Kulturpreis 1" oder "Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die Künstler und den den Verein. Danke :- ))
Das Moment der Schwebe, wie es im Ausstellungstitel „Solange du bleibst“ mitschwingt, durchzieht das künstlerische Schaffen von Lukas Pürmayr (*1994 Reutte in Tirol, AT). Nicht die Suche oder der Wunsch nach einem bestimmten Motiv, sondern vielmehr Fragen nach dem „Scheinbaren“, dem Ungefähren und einer interpretatorischen Freiheit, die Pürmayr den Betrachtenden gewährt, sind Teil seines fotografischen Ansatzes. Am Anfang steht oft die Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Ortes oder einer Szenerie durch die Inszenierung der Fotografie verändert. Lukas Pürmayr bewegt sich in seiner Kunst zwischen analoger und digitaler Fotografie, erweitert sein Spektrum um filmische und textliche Arbeiten sowie um kooperative Projekte. Neben der Auseinandersetzung mit dem „Scheinbaren“ sind es auch Fragen nach Identität und sozialen Gefügen, die er in seinen Arbeiten unaufgeregt verhandelt. Die von einem analytischen und ebenso poetischen Blick geprägten Werke laden gleichsam zu philosophischen Reflexionen ein.
In der Ausstellung sind Werke zu sehen, denen etwas Mystisches innewohnt, und die vielleicht sogar symbolisch gedeutet werden können: Nächtliche Szenen, schleierhafte Situationen changieren zwischen fotografischer Abstraktion und konkreter Erzählung. Meist sind die Fotografien menschenleer und erzählen doch von zivilisatorischer Anwesenheit und unterschiedlichen Identitäten.
Lukas Pürmayr studierte von 2014 bis 2017 Soziologie und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz (AT) und danach Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2022 schloss er dort als Meisterschüler von Prof. Heike Baranowsky ab. Er arbeitet in Nürnberg und Wien.
Dauer der Ausstellung: 19. September bis 8. November