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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Spieleabend
Im Quartiersbüro Spiegelfabrik findet regelmäßig jeden ersten Freitag im Monat ein geselliger Spieleabend mit Karten- und Brettspielen statt. Spiele können gerne mitgebracht und/ oder gespendet werden. Neue Mitspieler:innen sind jederzeit willkommen!
Wenn diese beiden Ausnahme-Komiker die Bühne betreten, ist eines garantiert: Lachmuskeltraining vom Feinsten! Mit ihrer „Sketch-Parade 7.0“ präsentieren Volker Heißmann und Martin Rassau ihr neuestes Comedy-Highlight – rasant, pointenreich und herrlich schräg. Die siebte Ausgabe der legendären Sketch-Reihe steht für frischen Humor, überraschende Wendungen und jede Menge Situationskomik. Ob bissige Alltagsbeobachtungen, absurde Typen oder charmant überzeichnete Charaktere: Heißmann und Rassau beweisen einmal mehr ihr unverwechselbares Gespür für Timing, Tempo und treffsichere Pointen.
Als Verstärkung holen sich die beiden fränkischen Vollblut-Komödianten diesmal einen besonderen Gast an ihre Seite: Mit André Sultan-Sade ergänzt ein vielseitiger Schauspieler und Musical-Profi das Duo. Gemeinsam entfalten sie ein komödiantisches Feuerwerk, das von feinsinnig bis herrlich überdreht reicht – und das Publikum von der ersten Minute an mitreißt. „Sketch-Parade 7.0“ steht für beste Unterhaltung, spielfreudige Improvisation und pointierten Wortwitz.
Ganz Gut Für 'Ne Frau No. 13 – Das Songwriterinnen-Festival
mit OSZKAR, Edda Caretta Ruß und Mrs Flow
"Ganz gut für ´ne Frau“ das kann man oft vernehmen, wenn sich "ausnahmsweise" ein weibliches Wesen, das Musik komponiert und Instrumente bedient auf der Bühne wiederfindet. Bei uns ist das nicht die Ausnahme, sondern voll normal - aber niemals langweilig. Wir mischen unser Programm bewusst so gut wie möglich durch, was die Verteilung der Geschlechter angeht und supporten außerdem Songwriterinnen mit unserer Mini-Festival-Reihe! Es werden pro Abend drei kurze Solo-Programme von Musikerinnen verschiedenster Couleur dargeboten.
Durch das Programm führt unsere Haus und Hof-DJane Mrs Flow!
Diesmal dabei:
OSZKAR (Mundart-Rap)
Hinter OSZKAR verbirgt sich das Moidl aus Weiden in der Oberpfalz. Genauer gesagt rappt OSZKAR, meistens in ihrer Mundart Oberpfälzisch, über alles, was sie bewegt. Ihre Herkunft vom Dorf und vom Bauernhof kann sie in vielen ihrer Texte kaum verbergen. "Kirwa fürn Kopf" gibt es bei ihren Live-Shows: dicke Beats lassen das Publikum tanzen und fürs Hirnkastl darf es auch sein. Seit 2023 ist sie auf den Bühnen in Bayern angekommen und war u.a. als Support von Dicht & Ergreifend oder Liquid & Maniac dabei. Im normalen Leben trifft man OSZKAR jedoch weiterhin in ihrem Beruf als Sozialarbeiterin an.
Edda Caretta Ruß (Latin/Folk/Punk)
Edda Ruß, aktuell Frontfrau der Band "Las Carettas" und des Duos "Secret Song Service" machte schon Ende der Achtziger Jahre als einzige Punksängerin Nürnbergs mit klassischer Gesangsausbildung mit der erfolgreichen Celtic Folk Punk Band "Carson Sage & The Black Riders" Furore. Energiebündel Edda gibt außerdem verschiedene Tanzkurse von Breakdance bis House und ist was Musikstile betrifft für fast alles offen, was Freude bereitet und immer einen unterhaltsamen Abend verspricht.
Mrs Flow (Indie Rock)
Noch vor dem Mauerfall im Westen Berlins aufgewachsen und schon durch diverse Subkulturen gewandert, schon immer eine Schwäche für musikalische Bildgewalten, die nicht unbedingt den Mainstream entsprechen - die frühere Frontfrau der Frauenband "Die Shivas", die in den Neunzigern im ganzen deutschsprachigem Raum und Frankreich tourten und dem Indie-Rock-Duo "Mrs Flow & Mr Go" kann mit ihrer Stimme begleitet von ihrer E-Gitarre einige Geschichten aus ihrem bewegtem Musikerinnenleben erzählen.
Gefördert von der Initiative Musik und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Förderprogramms "LIVE 500".
https://www.initiative-musik.de/
Wenn ihr der Kofferfabrik und den KünstlerInnen was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den „Kulturpreis 1" oder „Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die KünstlerInnen und den Verein. Danke :- ))
Sie haben Kleidung, Spielzeug, Kinderzubehör übrig und wollen dies gerne verkaufen? Dann ist unser kibaza genau das Richtige.
Ab dem 25.September findet wieder unser Kinderbasar online statt.
Wie können sie Sachen verkaufen?
Sie fotografieren ihre Artikel, registrieren sich einmalig auf der online Plattform kibaza und stellen dort die Artikel ein.
Wie kann ich einkaufen?
Alle, die Kindersachen benötigen, können zwei Wochen lang (vom 25. September bis zum 6. Oktober) online einkaufen und Artikel in die digitale Einkaufstasche geben.
Wie komme ich an meine gekauften Artikel?
Am Freitag, 9. Oktober werden die verkauften Artikel im Kindergarten abgegeben und sortiert, am Sonntag, 11. Oktober können die eingekauften Artikel abgeholt und das Geld ausgezahlt werden.
Am Sonntag wird es auch einen Kuchenverkauf geben – gerne auch zum Mitnehmen!
Du hast die Dusche bereits gerockt und hast Lust auf einen unvergesslichen musikalischen Abend? Dann komm zu „SingAlong“, dem großen Mitsing-Event, und singe gemeinsam mit Hunderten von Menschen Hits, die du kennst und liebst! Alle Songtexte werden auf einer großen Leinwand zum Mitsingen visualisiert, und jeder Abend steht unter einem bestimmten Motto – von Hits aus den 90ern bis hin zu Weihnachtsliedern. Bei der Songauswahl wurde darauf geachtet, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Songauswahl und der Moderator vor Ort sorgen für ein unvergessliches Mitsing Erlebnis!
Autobiografisches Theatersolo über eine Kindheit in der DDR
“Packendes Dokumentartheater“ (Fürther Nachrichten)
Nach über 20 ausverkauften Vorstellungen in verschiedenen Städten Deutschlands kommt WINTERKIND erneut nach Fürth.
WINTERKIND ist ein autobiografischer Solo-Theaterabend, der vom Aufwachsen im DDR-System und den bis heute spürbaren Folgen erzählt. Die Inszenierung besticht durch das außergewöhnliche Verweben von Vergangenheit und Gegenwart in Schauspiel, animierten und KI-generierten Videos sowie Hörkunst-Stücken, in denen auch ZeitzeugInnen zu Wort kommen. WINTERKIND verwebt individuelle Geschichte mit historischem Kontext und sucht nach der Kraft, die beim Überleben geholfen hat.
Lykke Langer spielt dabei als Solo-Performerin sich selbst: distanziert und ganz nah, ironisch, tragisch, bitter, witzig, punkig – aber niemals mit erhobenem Zeigefinger! Ihre Kindheit ist geprägt von Aufenthalten in Krippen und Kinderheim, Leistungssport, Ausreise-Anträgen und familiären Verstrickungen mit der Staatssicherheit.
WINTERKIND: Eine Reise durch scheinbar vergangene Zeiten – mit Hang zum Punk und dem Versuch, das Schweigen zu brechen zwischen den Generationen und zwischen Ost und West.
Eine Produktion aus Leipzig, Nürnberg, Dresden und Lübeck.
Seit rund 30 Jahren fotografiert der Fürther Künstler Günter Derleth mit der Lochkamera. Die meisten Kameras baut er selbst: Streichholzschachteln, präparierte Bücherstapel, begehbare Räume. Ungebrochen ist seine Faszination an der technischen Reduktion der Camera Obscura, die ohne Objektiv und Sucher auskommt, und weil der Zufall und die Zeit hineinspielen.
Das Foto für seine Display-Präsentation entstand in einer Espressodose, die Günter Derleth mit einem kleinen Loch versah und hinter den Zaun seines Gartens gen Süden befestigte. Acht Monate lang, von Frühjahr bis Herbst, fiel das Licht durch die kleine Öffnung ins Innere der Dose auf das darin montierte Fotopapier und zeichnete die davor liegende Umgebung ab – und mit ihr den Lauf der Sonne in leuchtenden, immer weiter über den Horizont ragenden Bögen. Die nur etwa 12 × 9 cm kleine Fotografie fängt auf magische Weise auch das Vergehen und die Unschärfe der Zeit ein.
Das Motiv einer Landschaft in die beiden unterteilten Fassadenfenster einzupassen, verkehrt unsere Wahrnehmung von Innen und Außen.
Günter Derleth (*1941 in Nürnberg) wandte sich nach seiner Arbeit als Werbefotograf der freien Fotografie und der Camera Obscura zu. In zahlreichen Ausstellungen und prämierten Fotobüchern stellt er Fotografien seiner Reisen, selbstgebaute Lochkameras und Fotogramme aus dem eigenen Garten aus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: u.a. mit dem Sonderpreis für Kultur der Stadt Fürth (2018) und dem Otto-Grau-Kulturpreis des Bezirks Mittelfranken (2026).
In der Reihe DISPLAY dient die große Fensterfront zum Königsplatz als eigener, von außen einsehbarer Bereich für künstlerische Präsentationen.
Bis 31.10.2026
Ein abwechslungsreiches Ganzkörpertraining mit Trainerin Annette Nagel, für alle, die im Alter fit und beweglich bleiben möchten. Mit Übungen für Kraft, Mobilität, Gleichgewicht und Koordination – motivierend, alltagsnah und in der Gruppe einfach schöner.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Das Moment der Schwebe, wie es im Ausstellungstitel „Solange du bleibst“ mitschwingt, durchzieht das künstlerische Schaffen von Lukas Pürmayr (*1994 Reutte in Tirol, AT). Nicht die Suche oder der Wunsch nach einem bestimmten Motiv, sondern vielmehr Fragen nach dem „Scheinbaren“, dem Ungefähren und einer interpretatorischen Freiheit, die Pürmayr den Betrachtenden gewährt, sind Teil seines fotografischen Ansatzes. Am Anfang steht oft die Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Ortes oder einer Szenerie durch die Inszenierung der Fotografie verändert. Lukas Pürmayr bewegt sich in seiner Kunst zwischen analoger und digitaler Fotografie, erweitert sein Spektrum um filmische und textliche Arbeiten sowie um kooperative Projekte. Neben der Auseinandersetzung mit dem „Scheinbaren“ sind es auch Fragen nach Identität und sozialen Gefügen, die er in seinen Arbeiten unaufgeregt verhandelt. Die von einem analytischen und ebenso poetischen Blick geprägten Werke laden gleichsam zu philosophischen Reflexionen ein.
In der Ausstellung sind Werke zu sehen, denen etwas Mystisches innewohnt, und die vielleicht sogar symbolisch gedeutet werden können: Nächtliche Szenen, schleierhafte Situationen changieren zwischen fotografischer Abstraktion und konkreter Erzählung. Meist sind die Fotografien menschenleer und erzählen doch von zivilisatorischer Anwesenheit und unterschiedlichen Identitäten.
Lukas Pürmayr studierte von 2014 bis 2017 Soziologie und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz (AT) und danach Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2022 schloss er dort als Meisterschüler von Prof. Heike Baranowsky ab. Er arbeitet in Nürnberg und Wien.
Dauer der Ausstellung: 19. September bis 8. November
Ausstellung im Museum Frauenkultur Regional - International
Frauen prägten Nachbarschaften als Hausbesitzerinnen, Mieterinnen, Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, sozial engagierte Aktivistinnen und Künstlerinnen – oft ohne Spuren in der offiziellen Erinnerungskultur zu hinterlassen. Mit unserer Spurensuche nach Frauen der Hirschenstraße in Fürth, neuer Sitz des Museum Frauenkultur Regional – International, zeigen wir, wie Frauen unterschiedlicher Milieus und Herkunft die Entwicklungen von Stadtgeschichte – gespiegelt und gebündelt in einer Straße – unserer Straße – erlebt haben und bis heute gestalten.
Erkundungen im Museum Frauenkultur Regional - International
Mit Gaby Franger, Nicole Eitzinger, Cordula Sommer-Schmitt
DyeForYarn steht für Handstrickgarne höchster Qualität handgefärbt in einmaligen Farben.
Wir sehen uns gemeinsam an, wie das funktioniert.