Jedes Jahr im Herbst verwandelt sich die Innenstadt rund zwei Wochen lang in einen Ausnahmezustand: Dann beginnt die Michaelis-Kirchweih – die „Königin der Fränkischen Kirchweihen“. Von der Fürther Freiheit bis zum Königsplatz locken Marktstände, Imbissbuden und Fahrgeschäfte. Nicht nur Fürther und Fürtherinnen verlegen in dieser Zeit ihre Mittagspause oder den Feierabend kurzerhand ins Festgeschehen.
Die Michaelis-Kirchweih ist die größte Straßenkirchweih Süddeutschlands und zugleich auch eines der ältesten und größten Volksfeste in Franken. Ihre einzigartige Mischung aus traditionellem Markt und fröhlichem Volksfest zieht jährlich rund 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher an. Kaum ein anderes Fest in der Region versprüht ein derart entspanntes Flair.
Ein besonderer Höhepunkt ist der große Erntedankfestzug, der sich jedes Jahr durch die gesamte Fürther Innenstadt schlängelt. Festwägen, Musikgruppen, Vereine und natürlich die Erntekönigin begeistern Tausende Zuschauer entlang der Strecke – auch viele Gäste aus dem benachbarten Nürnberg. Wer nicht live dabei sein kann, hat Glück: Der Festzug wird jährlich vom Bayerischen Fernsehen übertragen.
Seit 2018 gehört die Michaelis-Kirchweih offiziell zum Immateriellen Kulturerbe – und blickt auf über 900 Jahre gelebte Tradition zurück. Spüren lässt sie das allerdings kaum: ganz im Sinne einer wahrhaft königlichen Bescheidenheit.
Die Michaelis-Kirchweih ist am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Fahren Sie bequem mit der U-Bahn zu den Stationen Fürth Hauptbahnhof oder Rathaus – beide liegen direkt am Festgelände. Auch die Anreise mit dem Zug zum Fürther Hauptbahnhof ist entspannt möglich.
Die aktuellen Sicherheitshinweise zur Michaelis-Kirchweih finden Sie hier.
Dieses Video wird erst angezeigt, wenn Sie Marketing-Cookies akzeptieren.
Sie können es in den Cookie-Einstellungen aktivieren.
Unser Tipp: Stadtführung Kirchweihgeschichten
Die Michaelis-Kirchweih ist mit ihrer über 900-jährigen Geschichte und der einzigartigen Mischung aus Markt und Volksfest das absolute Highlight im Fürther Kalender. Begleiten Sie uns auf eine historische Spurensuche und erfahren Sie neben den Ursprüngen dieser Tradition auch skurrile Anekdoten, wie die Geschichte darüber, warum die Nürnberger einst nicht auf die „Kärwa“ durften.