Walter Voggenreiter: "Das Ende von Allem"

„Himmelsturz“, „Menetekel“ und „Weltende“ im kultur.lokal.fürth

Die Eschatologie ist die Lehre der letzten Dinge und umschreibt allgemein in der Theologie, Kosmologie und Philosophie das Konzept der Endzeit. Dabei bezieht sie sich gleichermaßen auf die Vollendung des Individuums, also den Tod, als auch auf das Ende der gesamten Schöpfung, das Weltende. Aber auch in der Naturwissenschaft beschäftigt man sich mit Endzeitfragen und forscht nach dem Anfangs- und Endzustand des Universums. Nun wird „Das Ende von Allem“ auch Thema in der Kunst, wenn der Fürther Künstler Walter Voggenreiter in seiner Ausstellung im kultur.lokal.fürth vom 19. bis 29. September mit alten und neuen Arbeiten den Dialog über existenzielle Fragen eröffnet. Fernab der großen theologischen, philosophischen und wissenschaftlichen Fragen zur Endzeit stehen die meisten Menschen in ihrem Leben irgendwann vor ganz individuellen, existenziellen Herausforderungen. Armut, Verlust, Krankheit, Gewalt, Krieg, Vertreibung und Tod werden im Leben eines jeden Einzelnen zu etwas Endgültigem – zu Erfahrungen des Endes. Die im Rahmen der Ausstellung „Das Ende von Allem“ gezeigten Arbeiten wurden von Walter Voggenreiter im Verlauf der letzten fünf Jahre erarbeitet. Dabei bedient er sich unterschiedlicher Techniken, von Aquarell und Tusche auf Papier bis zum Acryldruck auf Glas. Aber auch ganz neue, großformatige und eigens für die Räumlichkeiten des kultur.lokal.fürth konzipierte Arbeiten reihen sich in das Konzept ein. Zur Eröffnung der Ausstellung lädt Walter Voggenreiter am Samstag, den 19. September, ab 18 Uhr in das kultur.lokal.fürth ein. Freuen können sich Besucher*innen an diesem Abend auf ein Künstlergespräch mit Walter Voggenreiter und tiefere Einblicke in seine Kunst. Und auch während der folgenden Öffnungszeiten ist Voggenreiter stets vor Ort anzutreffen und freut sich, mit Besucher*innen in den Dialog zu treten. Die so entstehenden Gespräche werden vom Künstler dann mit Erlaubnis der Besuchenden anonymisiert und als Gedächtnisprotokoll dokumentiert. So entsteht im Lauf der Ausstellung ein kleines Zeitarchiv mit Themen, die die Fürther*innen im Jahr 2026 bewegen. Im Rahmen der Finissage am Dienstag, den 29. September, von 18 bis 21 Uhr stellt Voggenreiter dann auszugsweise das so entstandene Zeitarchiv vor. Walter Voggenreiter, aufgewachsen in Nordafrika, verbrachte seine Schul- und Studienzeit in Nürnberg, Erlangen und Karlsruhe. Danach folgten langjährige Auslandsaufenthalte in den Niederlanden, Neuseeland, Nigeria, England, Schottland, Saudi-Arabien, Katar und Russland. Seit 2019 lebt und arbeitet er als bildender Künstler in Fürth.

Termine

  • 10:00 - 12:00 Uhr
  • 13:00 - 16:00 Uhr
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Altersempfehlung

Keine Altersempfehlung vorhanden

Barrierefreiheit

Zugang ist nur im Erdgeschoss (Raum eins) barrierefrei , weitere Räumlichkeiten nur via Treppe erreichbar. Türbreite ist 1,27 Meter. Keine weiteren Unterstützungsangebote.

Medien

Abstrakte Malerei mit dunkelrotem, geriffeltem Feld unter einem düsteren, wolkenverhangenen Himmel.
Abstrakte Malerei mit dunkelrotem, geriffeltem Feld unter einem düsteren, wolkenverhangenen Himmel.

Adresse

Tourist-Information Fürth
Bahnhofplatz 9
90762 Fürth

Kontakt

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
Samstag von 9 bis 13 Uhr