Sommerkonzert in der Synagoge: Vu zenen die khaloymes?
Eine musikalische Reise zu den verlorenen Träumen jüdischer Musik
Irena Josifoska (Violoncello), Nur Ben Shalom (Klarinette) und Michael Cohen-Weissert (Klavier) spielen ausgewählte Stücke israelischer Komponisten sowie jüdische Musik aus dem Musikprojekt „Lebensmelodien“. Das Projekt umfasst Melodien, die im Nationalsozialismus angesichts des Todes gespielt wurden. Die zwischen 1933 und 1945 entstandenen Stücke wären verloren gegangen, hätten Angehörige sie nicht dem Projekt „Lebensmelodien“ anvertraut. So ist es möglich, dass sie heute – rund 80 Jahre später – wieder erklingen. Auf diese Weise wird ein bedeutender Teil jüdischer Musikkultur neu erfahrbar gemacht: als Erinnerung gegen das Vergessen und als Stimme gegen das Verstummen. PROGRAMM Alexander von Zemlinsky (1871–1942) Aus dem Trio für Klarinette, Cello, and Klavier in D-Moll Op.3 Aus dem Lebensmelodien Projekt Auswahl von Kompositionen aus den Lagern (1939–1945) Joachim Stutschewsky (1891–1982) Hassidic Fantasy, Trio für Klarinette, Cello und Klavier) Irena Josifoska ist eine vielfach ausgezeichnete Cellistin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Sie tritt weltweit als Solistin mit führenden Orchestern sowie bei namhaften Festivals auf. Die in einer Musikerfamilie aufgewachsene Künstlerin spielt ein Cello von William Forster (1790). Der israelische Klarinettist Nur Ben Shalom konzertiert europaweit als Solist und Kammermusiker in angesehenen Häusern und bei internationalen Festivals. Er studierte in Tel Aviv und Berlin, arbeitete mit prägenden Künstlerpersönlichkeiten zusammen und wurde 2022 von der David-Shallon-Stiftung ausgezeichnet. Als Gründer des Projekts „Lebensmelodien“ setzt er sich für die Wiederentdeckung jüdischer Musik ein und erfährt dafür internationale Anerkennung. Michael Cohen-Weissert ist ein israelischer Pianist, Komponist und Dirigent mit Sitz in Berlin, ausgebildet in Jerusalem und Berlin. Er konzertiert international mit führenden Orchestern und in bedeutenden Sälen wie dem Konzerthaus Berlin und der Wigmore Hall. Als Komponist feierte er 2019 mit seiner Oper „Amalia!“ Erfolge und gründete das Charles Rosen Ensemble, dessen musikalischer Leiter er ist. Einlass ab 18 Uhr (Taschenkontrolle)
Termine
- 19:00 - 20:30 Uhr
Altersempfehlung
Anreise
Nächster Bahnhof: U1 bis Fürth “Rathaus”
Preise
-
Kategorie 1
Eintritt: 18,00 €
(regulär)
-
Kategorie 1
Eintritt: 15,00 €
(ermäßigt)
-
Kategorie 1
Eintritt: 8,00 €
(Kind)