Sabine Schricker-Müller und Stephan Pfeiffer: „Elements"
Keramik trifft auf Mash-Ups im kultur.lokal.
Woraus wird eigentlich Kunst gemacht? Seit jeher versuchen Menschen, die Welt und ihre Grundbestandteile zu begreifen: Erde, Wasser, Luft und Feuer – die Elemente galten dafür in der klassischen Antike als gängiges Modell zur Erklärung des Kosmos. Auch in der Kunst beginnt vieles mit Elementen – mit Werkstoffen, Formen, Farben, Bildern und Ideen. In der Ausstellung „Elements“ füllen Sabine Schricker-Müller und Stephan Pfeiffer vom 5. bis 15. September das kultur.lokal.fürth mit Keramik, Mash-Ups und Bilderserien, die auf sehr unterschiedliche Weise nach den Elementen in der Kunst fragen. Sabine Schricker-Müller arbeitet mit einem der ursprünglichsten Werkstoffe überhaupt: Ton. In ihren keramischen Arbeiten begleiten Erde, Wasser und Feuer den Entstehungsprozess vom formbaren Material bis zum fertigen Kunstwerk. Seit 20 Jahren arbeitet sie mit diesem Werkstoff und bringt ihn nun, anlässlich der gemeinsamen Ausstellung mit Stephan Pfeiffer, mit in das kultur.lokal.fürth. Hier wird sie ihr Atelier aufschlagen, Workshops anbieten und interessierte Besucher*innen dazu einladen, ihr Element und seine Möglichkeiten aus nächster Nähe kennenzulernen. Stephan Pfeiffer nähert sich dem Thema „Elements“ über Bilder, Fragmente und Wahrnehmung. In seiner gleichnamigen Bilderserie widmet er sich dem Sichtbaren ebenso wie dem Empfundenen. Inspiriert von Hanns-Josef Ortheils Roman „Die Erfindung des Lebens“ begreift er die Welt für die in der Ausstellung gezeigten Bilder und Mash-Ups nicht einfach als geschlossene Gesamtheit, sondern als Zusammenspiel kleinster Bereiche mit individuellen Eigenheiten – Elemente, die sich in seinen Bildern und Mash-Ups zu neuen Zusammenhängen verdichten. Begleitend zur Ausstellung erwartet das Publikum ein reichhaltiges Programm. Zu gleich vier Gelegenheiten, am 5., 6., 12. und 13. September, jeweils von 14 bis 16 Uhr, wird Sabine Schricker-Müller Workshops zum Thema „Drucken auf Keramik“ anbieten. Weiterhin wird sich eine Lesung aus Hanns-Josef Ortheils Roman „Die Erfindung des Lebens“ am Freitag, den 11. September, ab 17 Uhr mit dem Thema „Spracherwerb durch Bilder“ beschäftigen. Und auch während der folgenden Öffnungszeiten sind Schricker-Müller und Pfeiffer stets vor Ort anzutreffen und freuen sich, mit Besucher*innen in den Dialog zu treten. Der Eintritt zu allen Begleitveranstaltungen und der Ausstellung ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Sabine Schricker-Müller ist studierte Diplom-Biologin und hauptberuflich in der Landschaftsplanung tätig. Seit etwa 20 Jahren stillt sie ihr künstlerisches Interesse zusätzlich durch ihre Arbeiten mit Ton. In ihrer jahrelangen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen keramischen Techniken entstehen vielseitige Kunstwerke, mit denen Schricker-Müller bereits auf Ausstellungen in der ganzen Region vertreten war. In Workshops gibt sie zudem ihr Wissen gerne an Interessierte weiter. Stephan Pfeiffer studierte Sozialwissenschaften und Malerei und ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und im Kunstverein Erlangen. Mit seinen Malereien, Collagen, Mash-Ups und Papierarbeiten war er bereits auf zahlreichen Ausstellungen sowohl regional als auch überregional vertreten.
Termine
- 11:00 - 18:00 Uhr
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- 13:00 - 18:00 Uhr
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- 13:00 - 18:00 Uhr
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Altersempfehlung
Barrierefreiheit
Zugang ist nur im Erdgeschoss (Raum eins) barrierefrei , weitere Räumlichkeiten nur via Treppe erreichbar. Türbreite ist 1,27 Meter. Keine weiteren Unterstützungsangebote.