Kunst, Raum und Tiefenschärfe
13. Teil der Raumkompass-Gesprächsreihe "Von der Kunst, Räume zu erschaffen"
Der Begriff Tiefenschärfe beschreibt den Bereich in einem Foto, der von den Augen der Betrachtenden als scharf wahrgenommen wird. Bei geringer Tiefenschärfe ist lediglich ein ganz bestimmter Teil eines Bildes gut sichtbar, bei sehr großer erkennen wir das gesamte Bild einwandfrei. Wir schauen an diesem Nachmittag also genauer hin, setzen Leerstands-Belebungen in den Blick und loten jeden Winkel von Projekten an ungewöhnlichen aus, die im Zusammenhang mit der “fotoszene nürnberg” stehen. Der Verein”fotoszene nürnberg e.V.” ist ein Zusammenschluss von professionellen Fotograf*innen, die sich intensiv mit der künstlerischen Fotografie auseinandersetzen. Das vorrangige Ziel des seit 2023 bestehenden Vereins ist es, die Fotografie als Bestandteil künstlerischen Schaffens stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Zentral darin sind Projekte in Leerständen und ungewöhnlichen Orten. Am Ort des Gespräches, der Ausstellung PAUSE-N II sind u.a. Arbeiten von James Edward Albright jr., Martina Angerer, Mile Cindric, Günter Distler, Tim Händel, Stefan Hippel, Victoria König, Jutta Missbach, Rudi Ott, Monika Runge Leo Söllner und Jens Wegener zu sehen. Ausstellungsdauer 28.6.– 27.9.2026
Termine
- 15:00 - 16:00 Uhr