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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Running City Tours - Laufen & Sightseeing verbinden
Die sportliche Stadtführung
Neben Nürnberg manchmal unterschätzt, doch nicht minder schön: Die Denkmalstadt Fürth. Überzeuge dich selbst von der Denkmaldichte und der wunderbaren Natur. Erkunde mit einem Lauftour-Guide bei einer sportlichen Stadtführung die lokalen Gegebenheiten, erfahre Wissenswertes und erhalte den ein oder anderen Geheimtipp für deinen Aufenthalt.
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Dauer: 60 – 120 Minuten (je nach Tempo, Routenlänge, Pausengestaltung)
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Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Zum 25-jährigen Bestehen des Jüdischen Museums Franken in Fürth zieht das JMF seit letztem Jahr eine kritische Bilanz. Die Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ erinnert mit dem letzten Teil „Von Raub, Resitution und Mythen der Toleranz“ an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Haus und sein Umfeld nachhaltig geprägt haben.
Mit Shitstorm blickt das Jüdische Museum Franken nicht nur auf seine eigene Geschichte zurück, sondern stellt sich auch der Frage, wie Museen mit gesellschaftlichen Konflikten, Erinnerungskultur und historischen Deutungen umgehen können: Was haben die Debatten bewirkt und wo steht das Museum heute?
„Die Zeit war gar schlecht und bös“, schrieb ein Chronist über das Leben in Fürth im Jahr 1634. Über Jahrhunderte litten die Fürther unter widrigen Umständen wie Epidemien und kriegerischen Ereignissen. Auf unserem Spaziergang durch die Zeiten hören Sie am ehemaligen Friedhof von St. Michael von Todesursachen und Totenkronen. Sie erfahren unterwegs von dem „greulich erschrecklich teufflisch Leben in Fürth“ (1561). Erzählt wird von Behandlungen durch den Bader, von Lepra, Pest und Hungerthyphus. Auch die Aufgaben eines Fall- oder Wasenmeisters sind Thema.
Der Kirchenchor der Erlöserkirche Fürth-Dambach singt vier Motetten aus den Lamentationen des spanischen Komponisten Tomás Luis de Victoria (1548 - 1611),
Johannes Brinkmann spielt auf der Orgel Werke des franco-flämischen Komponisten Giovanni de Macque (1548 - 1614) und des portugiesischen Komponisten Manuel Rodrigues Coelho (1555 - 1638).
Johann Georg Kühnhausen: Matthäuspassion. Ensemble Severino unter Leitung von Ingeborg Schilffarth
Im Reigen der barocken Passionsvertonungen nimtt die Matthäuspassion von Kühnhausen eine Sonderrolle ein, denn sie verzichtet auf üppige Instrumentierung und ausladende Arien. Dadurch erhält sie eine wunderbare Stringenz.
Eine Audioinstallation im kultur.lokal.fürth. Zwischenräume erfahrbar machen
Wenn der Künstler Stefan E. Nollenberg vom 1. April bis 5. April 2026 mit seinem Projekt „post:noise“ das kultur.lokal.fürth bezieht, wird die Ausstellung zu einem besonderen Erfahrungsraum für Klang und Wahrnehmung, in dem sogar der Ausstellungsraum und das Publikum selbst zu aktiven Mitgestaltern des Klanggeschehens werden.
Musik bewegt – dann, wenn sie den Körper stimmungsvoll zum Beat schwingen lässt, aber auch dann, wenn ihre Emotionen unser Herz ergreifen und die Gänsehaut über die Arme kriecht. Mit der Audioinstallation „post:noise“ möchte der Künstler Stefan E. Nollenberg jenseits dieser uns alltäglich bekannten Empfindungen ansetzen. Er bewegt sich ganz bewusst im Feld des Sonischen – in jenem Bereich also, der zwischen physikalischem Schall und kulturell geprägter Musik liegt. Dabei präsentiert er keine abgeschlossene, starre Komposition. Vielmehr ist das Ziel, erfahrbar zu machen, wie sich die eigene Wahrnehmung in Reaktion auf Geräusch, Klang und Musik wandelt.
Nollenbergs Arbeiten basieren auf einem intensiven Studium von Klang, Resonanz, auralen Phänomenen und durch diese hervorgerufenen subtilen Bewusstseinsveränderungen. Mit dem Projekt „post:noise“ eröffnet er nun im kultur.lokal.fürth einen Raum, in dem sich Zuhören, Fühlen und Achtsamkeit in beinahe greifbare, manchmal geheimnisvolle Erfahrungen verwandeln. Dabei liegt der Fokus nicht auf der klassischen Performance, sondern auf dem gemeinsamen Erleben, der stillen Reflexion und der psychisch-transformativen Wirkung von Klang und Ritual. Besucher*innen sind herzlich eingeladen, Teil dieses offenen Systems zu werden, die Installation aktiv mitzuprägen und in post-noise-Zustände einzutauchen.
Stefan E. Nollenberg (*1997 in Veitsbronn) erforscht die Grenzen von Wahrnehmung, Klang und Bewusstsein. Seine Arbeit untersucht unter anderem, wie sich Körper und Geist in Zustände jenseits des Gewohnten versetzen lassen. Akustik dient dabei als Medium der kontemplativen Erweiterung und als Werkzeug der Neujustierung von Aufmerksamkeit, Präsenz, Empfindsamkeit und Erleben. In seiner Praxis verbindet er psychoakustische Methoden mit ritualisierten, partizipativen Happenings und schafft so kleine, intensive Erfahrungsräume für Besucher*innen.
Zusätzliche Öffnungszeiten am 01.04.2026! Werden kurzfristig bekanntgegeben.
Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie
Foyerausstellung
Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie – geprägt von Hoffnung, tiefgreifenden Krisen und einer einzigartigen kulturellen Blüte. Die Ausstellung im Foyer des LEZ zeigt die bewegte Geschichte dieser Zeit. Multimediale Filme und 16 Ausstellungstafeln vermitteln anschaulich politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen der Jahre 1919 bis 1933. Ihre Errungenschaften prägen unser Land bis in die Gegenwart. Es lohnt, sich an die Weimarer Republik zu erinnern. Einige der damaligen Probleme sind erstaunlich aktuell und wir können wertvolle Lehren aus der Vergangenheit ziehen.
Die Wanderausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. ist bis zum 12. April 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Manfred Hönig ist ein realistischer Maler, der Stilelemente aus Foto- und Hyperrealismus verwendet. Seine Bilder schaffen erzählerische Momente, für die er Motive aus seinen zahlreichen Reisen verwendet und in denen er den Wandel zu einer postindustriellen Gesellschaft abbildet. In virtuoser Technik arbeitet er dabei mit Öl, Acryl und Aquarellfarben.
"Autos sind für mich ein zentrales Symbol für den Glauben an Technik und das Grenzenlose des Fortschritts. Vor allem die amerikanischen Autos der goldenen Jahrzehnte von 1950 bis 1970 symbolisieren das ‚Bigger is Better‘ perfekt. Davon abgesehen haben sie auch einen gewissen dekadenten Charme. In der Zerbrechlichkeit ihres Verfalls sind sie gleichwohl auch ‚schön‘. Wüsten sind Landschaften, die manche faszinieren, andere aber erschrecken, in ihrer Kombination mit Autos zeigen sie die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation. Fragiles und Schönes findet sich aber genauso in den Bildern zu Venedig, Industrieruinen und der Natur." (Manfred Hönig)