Rassaus LifeTalk mit Alexander Kulla (Leiter Hospiz am Ohmplatz, Erlangen)
„Kann Sterben normal werden?“ – Über den Alltag im stationären Hospiz
Über Sex reden, über Geld reden, über Mental Health reden – alles easy in der heutigen Zeit. Aber übers Sterben reden? Es ist das vielleicht letzte Tabu der ach so freiheitlichen Gesellschaft! Dabei kann es so einfach sein: Man braucht nur Martin Rassau, interessante Gesprächspartner, den Hospizverein Region Fürth e.V. – und schon kriegt man richtig Lust darauf. Davon zeugen zumindest die proppen-vollen Anmeldelisten jedes Mal! Oder liegt es doch nur an der würzig-leckeren Bouillon, die der Talkmaster zu den Veranstaltungen höchstpersönlich chauffiert? Die spielt zwar sicher auch eine wichtige Rolle, aber inhaltsvoller sind dann doch die Gesprächsthemen. In seiner Rolle als Hospizbotschafter unterhält sich Martin Rassau seit 2022 mit wechselnden Personen, die auf irgendeine Weise zur Umsetzung der Hospizidee in der Gesellschaft beitragen und den Grundgedanken eines würdevollen Lebens, einer lebensbejahenden Haltung, einer gewissen gesellschaftlichen Verantwortung zur Fürsorge und Mitmenschlichkeit in sich tragen. Um genau das geht es nämlich in der Hospizarbeit. Sie steht für Lebenshilfe bis zuletzt. Es geht darum, Ja zum Leben zu sagen, auch und gerade in der letzten Phase! Martin Rassaus LifeTalk bietet mit seiner Talk-Reihe dafür einen wunderbar niederschwelligen Rahmen. Und versprochen: Übers Sterben zu reden bringt einen nicht um! Martin Rassaus LifeTalk ist eine Veranstaltungsreihe des Hospizvereins Region Fürth e.V. zur Bekämpfung der Berührungs-angst vor dem Tod und dem Lebensende sowie zur Verbreitung der Hospizidee. Veranstaltungsort sind die Räumlichkeiten des Vereins in der Gustav-Weißkopf-Straße 9 in Fürth (Golfpark). Der Hospizverein sieht sich als dem Leben verpflichtet und steht für Lebenshilfe bis zuletzt.
Termine
- 11:00 - 12:30 Uhr