Info-Cafe Tanzzentrale: Unwritten Bodies – Seen and Unseen
Von Fürth in die Welt – über regionale und internationale Netzwerkarbeit im kultur.lokal.fürth
Tanzzentrale goes kultur.lokal.fürth – vom 21. Januar bis 3. Februar 2026 wird das kultur.lokal.fürth erneut zum Treffpunkt für zeitgenössischen Tanz, wenn die Tanzzentrale der Region Nürnberg Einblick in ihre vielfältigen Wirkungsbereiche und Projekte gibt. Im Mittelpunkt der Präsentation im kultur.lokal.fürth stehen dabei die Resident*innen des aktuellen Austausch-Projekts 4exchange+: Katharina Simon, alias CUTTY SHELLS aus Fürth und Rebecca Mary Narum aus Freiburg im Breisgau gemeinsam mit Purnendra Meshram aus Indien. Ergänzend zu eindrucksvollem Bild- und Videomaterial aus den Residenzen bringen Rebecca Mary Narum und Purnendra Meshram verschiedene partizipative Angebote für tanz- und bewegungsinteressierte Besucher*innen mit. Und auch auf die während der Fürther Residenz entwickelte und in Indien und Freiburg weitergeführte Performance „Unwritten Bodies – Seen and Unseen“ kann man sich freuen. Die Tanzzentrale der Region Nürnberg ist die künstlerische Heimat für Tanzschaffende der freien Szene in der Metropolregion. In ihren Räumen in der Kaiserstraße 177 finden Choreograf*innen professionelle Probenbedingungen, Raum für Recherche, Austausch und Vernetzung. Aktuell entwickeln acht „Producing Artists“ der Tanzzentrale jährlich rund zehn bis fünfzehn Produktionen, welche nach regionaler Premiere national und international touren. Ergänzt wird diese Arbeit durch regelmäßige Trainings, Workshops und Angebote für fortgeschrittene, tanzinteressierte Laien. Die Tanzzentrale ist somit einerseits Anlaufstelle für professionelle Tanzschaffende, als auch für fortgeschrittene Laien und die tanzinteressierte Öffentlichkeit. „Unwritten Bodies – Seen and Unseen“ ist ein transkulturelles Tanzprojekt über Körper, Identität und soziale Prägung, entwickelt von Rebecca Mary Narum und Purnendra Meshram. Die Performance entsteht im Dialog zwischen den Künstler*innen und verbindet Erfahrungen aus Indien, den USA und Deutschland mit persönlichen Geschichten. Gleichzeitig hinterfragt sie, was der Körper eigentlich ist und was ihn definiert. An ungewohnten Spielorten lädt das Stück das Publikum auf subtile Weise zum Mitwirken ein. Jede Aufführung wird dabei zu einem neuen Kapitel in der Erforschung des Körpers und der Geschichte, die er in sich trägt. Die an das kultur.lokal.fürth angepasste Performance kann man am Samstag, den 24. Januar, um 19 Uhr erleben. Rebecca Mary Narum ist Choreografin und Tänzerin mit Sitz in Freiburg. Nach ihrem Studium der Kulturanthropologie am Smith College (USA) mit Schwerpunkt auf Kunst, Kultur und sozialem Wandel kehrte sie zum Tanz zurück und absolvierte Ausbildungen in New York, Spanien und Deutschland. Sie ist Mitbegründerin des Tanzkollektivs Quizzical Körper und spielt eine aktive Rolle in der Gestaltung der Freiburger freien Tanzszene. 2025 absolvierte sie im Rahmen des Austauschprojekts 4exchange+ eine Residenz in der Tanzzentrale Fürth. Katharina Simons ist freiberufliche Regisseurin für multimediale Performancekunst. Sie studierte Theater- und Medienwissenschaften mit Nebenfach Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Inszenierung von Kunst und Medien an der Universität Heidelberg. In ihrem doppelten Interesse an sowohl Theater- als auch Medienwissenschaften fand sie schließlich ihre künstlerische Heimat und vereint performative Praxis mit intermedialen Bedingungen. Zuletzt inszenierte sie das Stück „Mother’s Ship“, das im Dezember 2025 im Kulturforum erstaufgeführt wurde. Die Tanzzentrale der Region Nürnberg ist ein zentraler Knotenpunkt für zeitgenössischen Tanz in Süddeutschland. Mit ihrer Netzwerkarbeit bringt sie sowohl lokal als auch überregional und international freischaffende Choreograf*innen, Tänzer*innen und Initiativen in kontinuierlichen Austausch und entwickelt Formate an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, Forschung und Öffentlichkeit.
Termine
- 10:30 - 13:00 Uhr
- 10:30 - 13:00 Uhr
Altersempfehlung
Barrierefreiheit
Zugang ist nur im Erdgeschoss (Raum eins) barrierefrei , weitere Räumlichkeiten nur via Treppe erreichbar. Türbreite ist 1,27 Meter. Keine weiteren Unterstützungsangebote.