© Hajo Dietz

Fürth Viertel für Viertel entdecken

Stadtviertel

Unsere idyllische Altstadt

Wer einmal hier war, ist vom gemütIichen Altstadtviertel angetan. Kein Haus gleicht dem anderen.

Dachformen, Höhen, Stile und Fassadengestaltung wechseln sich ab. So sind neben einfachen Fachwerkbauten auch Sandsteinhäuser mit barocken Schweifgiebeln zu finden, die den Aufschwung der Stadt im 18. Jahrhundert dokumentieren. Besonders in der Gustavstraße reiht sich eine urige Kneipe an die andere und gerade im Sommer scheint diese Straße ein einzig langer Biergarten zu sein.

Viertel hinter dem Rathaus

Hier ist kein „Vorzeigeviertel“, dafür aber ein typisch fürtherischer Ort zum Leben, an dem viele Menschen sich wohl fühlen.

Das Quartier hinter dem Rathaus entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, also während der Industrialisierung, die eine bedeutende Rolle für Fürth spielte und die Stadt prägte, in planmäßig angelegten Rastern.

Das Bevölkerungswachstum verlief damals sehr rasant, mehr Wohnraum musste her. Hier lebte und arbeitete der Mittelstand. Den Reiz der einfachen, klassizistischen Häuser macht vor allem die Geschlossenheit der Straßenfluchten aus.

In den Höfen befanden sich oft Gewerbebetriebe, Werkstätten und kleine Fabriken. Wohnen und Arbeiten gehörten in dieser Zeit noch eng zusammen. Viele Eigentümer bemühten sich, ihren Häusern eine individuelle Note zu verleihen. Fachkundige staunen immer wieder, wie sich einzelne Straßen ganz genau bestimmten Jahrzehnten zuordnen lassen.

Die Südstadt

Mit der Industrialisierung dehnte sich die Stadt rasch aus. Zudem gab die Eisenbahn wichtige Impulse.

Zahlreiche erfolgreiche Unternehmen waren mit ihren Produktionsstandorten um 1900 in der Südstadt angesiedelt. Bekannt waren beispielsweise die Eisengießerei Engelhardt und die Konservenfabrik August Bauernfreund süd-östlich der Bahnlinie. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts blühte hier das Wirtschaftsleben.

Aber auch prachtvolle Gebäude wie das im Jugendstil erbaute Berolzheimerianum, das prächtige Logenhaus der Freimaurerloge im Stil des Historismus, das streng klassizistische Schulhaus in der Schwabacher Straße oder die ehemalige Humbser Brauerei mit dem neu eröffneten Jugendstilsudhaus sind in der Südstadt angesiedelt.

Ein sehr schöner Ort mit hoher Aufenthaltsqualität ist der Südstadtpark, der auf dem ehemaligen US-Kasernenareal entstanden ist.

Die historistische St. Paulskirche, die bereis im Jahr 1900 eingweiht wurde, war Vorreiterin dieses neuen Stadtteils. Erst nach und nach zogen die Menschen herzu, für die die Kirche Ort für die Gottesdienste und Amtshandlungen war.

Uferstadt Fürth

Die heutige Uferstadt blickt auf eine über einhundertjährige Geschichte zurück. Schon in der Kaiserzeit wurde auf dem Gelände eine Quelle entdeckt, ein neuer Ausflugsort für Fürther und Nürnberger entstand.

Als nach dem 1. Weltkrieg der Erfolg ausblieb, lag das Gelände weitgehend brach. Erst 1947 begann Max Grundig hier mit dem Aufbau seiner Produktionsanlagen und Fürth wurde zur Zentrale des entstehenden Weltkonzerns.

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