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Ludwig Erhard Zentrum

Auf einen Blick

  • Fürth
  • Für Kinder

Einzigartig in Deutschland – das Ludwig Erhard Zentrum 


Zum Glück gab es Ludwig Erhard. 1897 in Fürth geboren, zählt er zu den wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er war der erste Bundeswirtschaftsminister und zweite Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Als „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“ ist er in die Geschichte der Nachkriegszeit eingegangen. Sein Konzept der Sozialen Marktwirtschaft steht bis heute für den Erfolg und Wohlstand unserer Gesellschaft.

In seinem Geburtshaus und dem Neubau direkt gegenüber ist seit Mai 2018 das Ludwig Erhard Zentrum (LEZ) untergebracht. Es ist ein einzigartiges Dokumentations-, Ausstellungs-, Forschungs- und Begegnungszentrum für Ludwig Erhard und seine Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft.

Der Rundgang


Im Geburtshaus von Erhard beginnt der Rundgang durch die Ausstellung, die im imposanten Neubau weitergeführt wird. Der Besucher erfährt über die Personen- und Familiengeschichte und über die Zeit- und Wirtschaftsgeschichte vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Highlight ist der interaktive und digitale Zukunftsraum, der zahlreiche Denkanstöße gibt und zur Diskussion anregt.

Interessante Exponate, spannende Inszenierungen und interaktive Medienstationen machen die Themen für Groß und Klein erlebbar. Dazu gehört auch ein Lernsupermarkt für Kinder.

Auch für Schulklassen bietet das LEZ spannende Führungen und Bildungsangebote an. Regelmäßig sind Sonderausstellungen geplant, die es zu entdecken gilt - ein Grund immer wieder ins LEZ zu kommen!

Und wenn es nur für eine Tasse guten Bohnenkaffee und ein feines Stückchen Kuchen ist im Café Luise, einem kleinen Kaffeehaus in Stil der 50er Jahre.

Aktuelle Sonderausstellung
"Schamlos? Sexualmoral im Wandel“

26. April bis 25. August 2019

Das Miteinander der Geschlechter hat sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten
tiefgreifend und nachhaltig verändert. Alte Leitbilder gehen über Bord – in der
Bundesrepublik ebenso wie in der DDR. In Bezug auf Sexualität und Partnerschaft scheint
heute alles möglich. Aber macht uns das wirklich frei? Als Leih-Ausstellung der Stiftung
Haus der Geschichte beleuchtet „Schamlos? Sexualmoral im Wandel“ die tiefgreifenden
Veränderungen von Sexualmoral und Geschlechterbeziehungen in Deutschland seit Ende
des Zweiten Weltkrieges. Dabei berücksichtigt sie die unterschiedlichen
Lebensbedingungen und -erfahrungen im geteilten Deutschland.

Die Ausstellung besteht aus Plakaten, Zeitschriften, Fotografien sowie einigen dreidimensionalen Objekten. Eine lila Latzhose ist Sinnbild der politischen Emanzipation. Zensierte LP-Covers von Roxy Music und den Rolling Stones werden zum Manifest einer ganzen Bewegung. Zeitschriften wie die „Bravo“, Spiele zu Verhütung und Sexualität oder ein Filmplakat des Regisseurs Oswalt Kolle stehen für eine neue Aufklärungswelle Ende der 1960er Jahre. Für eine aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten sorgen interaktive Elemente, beispielsweise eine Befragungstafel zum Thema „Wer hat Sie aufgeklärt?“.

Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr und donnerstags 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Ludwig-Erhard-Straße 5

90762 Fürth

Deutschland


Tel.: +49 911 / 62 18 080

E-Mail:

Webseite: www.ludwig-erhard-zentrum.de

Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten
WochentagUhrzeit
Dienstag, Mittwoch
10:00 bis 18:00
Donnerstag
10:00 bis 20:00
Freitag - Sonntag
10:00 bis 18:00
Eignung
  • Schlechtwetterangebot
  • für jedes Wetter
  • für Gruppen
  • für Schulklassen
  • Senioren geeignet
  • Kinderwagentauglich
  • für Kinder (3-6 Jahre)
  • für Kinder (6-10 Jahre)
  • für Kinder (ab 10 Jahre)
Fremdsprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Zahlungsmöglichkeiten
  • Barzahlung
Sonstige Ausstattung/Einrichtung
  • WC-Anlage
  • Wickelraum
Preisinformationen

Erwachsene: 5 Euro

Ermäßigt: 3 Euro

Donnerstag ab 18 Uhr: 3 Euro

 

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre, sowie Schulklassen in Begleitung von Lehrkräften

 

Anreise

Alle öffentlichen Verkehrsmittel bis Rathaus

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