Das im Nordwesten Georgiens gelegene Swanetien ist bekannt für die mittelalterliche Architektur seiner Bergdörfer. Auch während der Zeit der Sowjetunion erhielten sich die Dorfgemeinschaften in Teilen ihr traditionelles Rechtssystem. Sobald Swanetien seit etwa 2010 für den Tourismus geöffnet wurde, sorgten die zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten zunächst zu einer Revitalisierung der Dörfer. Allerdings war die Region nicht auf den Besucheransturm vorbereitet, der seinen Höhepunkt mit 150.000 Besuchern im Jahr 2019 erreichte. Der Bild-Vortrag gibt einen Einblick in die sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, vor denen die Region steht. Stefan Applis, geb. 1969 in Fürth, unterrichtet an Universität und Schule Geografie und Philosophie. In seiner geografischen Arbeit beschäftigt er sich mit den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Transformationsprozessen seit den 1990er Jahren in den Staaten Ost- und Südosteuropas, im südlichen Kaukasus und in Zentralasien.
Projektförderung durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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