Die Känguru-Chroniken

In 20 Tagen

Auf einen Blick

  • Fürth
  • 19.04.2020
  • 18:00

Ansichten eines vorlauten Beuteltiers, Schauspiel von Marc-Uwe Kling nach seinen gleichnamigen Büchern

Das Stadttheater Fürth stellt den Spielbetrieb ab dem 13. März bis einschließlich 19. April 2020 ein.


Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Stadt Fürth die Bedingungen für das Abhalten von Veranstaltungen verschärft. Aufgrund des heutigen Beschlusses der Stadt Fürth, sagt das Stadttheater Fürth alle Veranstaltungen im Stadttheater bis einschließlich 19. April 2020 ersatzlos ab. Diese Maßnahme gilt ab dem 13. März 2020 und betrifft die Veranstaltungen im großen Haus, dem Nachtschwärmer-Foyer und in den übrigen Foyers. Veranstaltungen des Stadttheaters Fürth im Kulturforum sind von dieser Maßnahme derzeit nicht betroffen.
Karten werden an der Vorverkaufskasse, an der sie gekauft wurden erstattet.
Für alle Karten, die direkt an den Kassen des Stadttheaters Fürth erworben wurden, erfolgt die Erstattung entweder durch Ausgabe eines Wertgutscheines oder durch Überweisung des Kaufpreises. Das hierzu nötige Formular steht auf der Homepage des Stadttheaters unter www.stadttheater.de bereit oder liegt an der Theaterkasse aus. Das Formular kann entweder persönlich, per Mail unter theaterkasse@fuerth.de oder per Fax unter 0911-974-2444 eingereicht werden. Barauszahlungen sind leider nicht möglich.
Abonnent*innen erhalten eine automatische Rücküberweisung in Höhe des anteiligen rabattierten Vorstellungswertes. Wir bitten jedoch Abonnenten, die für eine abgesagte Vorstellung einen Umtauschschein eingelöst haben, sich im Abonnementbüro (0911-974-2405 oder abobuero@fuerth.de) zu melden.
Wir bitten sehr herzlich um Verständnis, wenn der Stornierungsvorgang einige Zeit in Anspruch nimmt. Wir werden alle Rücküberweisungen nach Vorstellungsreihenfolge Schritt für Schritt bearbeiten.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Maßnahme unseren Beitrag zur Entspannung der Lage leisten können und bitten alle Gäste um Verständnis.



Nach den komplett ausverkauften Vorstellungen in den letzten beiden Spielzeiten hüpft das spitzfindige Beuteltier nun schon in der dritten Saison durch die Kleinkünstler-WG, die sich mittlerweile im Großen Haus des Stadttheaters Fürth eingerichtet hat.
Dort lässt das ungewöhnliche Duo aus kommunistischem Känguru und subkulturellem Künstler das Publikum am ganz normalen Wahnsinn eines anarchistischen Alltags teilhaben. Von der Richtigstellung grammatikalisch und weltanschaulich inkorrekter Graffiti (der korrekte Plural von „Graffi to“) über den ewigen Kampf gegen das Ministerium für Produktivität bis zur Durchführung von Anti-Terroranschlägen mithilfe des Asozialen Netzwerkes – da bleibt kaum noch Zeit fürs Schnapspralinenfuttern, für die Liebe zu Nirvana (der Band), geschweige denn für das Verfassen von Theaterstücken im Sinne der Aristotelischen Poetik.
Die beiden Protagonisten sind so frei, sich von bürgerlichen Kategorien wie „meins“ und „deins“ nicht einengen zu lassen und schaffen es, die ökonomischen, strukturellen und systemimmanenten Zwänge, die den Spaß am Leben gewaltig minimieren können, in einem dialektischen Lachen aufzulösen.
Marc-Uwe Klings Text zeigt mit perfekt gesetzten Pointen, dass anspruchsvolles, gesellschaftlich relevantes Theater und gute Unterhaltung sich nicht ausschließen – besonders wenn „die großartigen Darsteller“ (so die Nürnberger Nachrichten in der Premierenkritik) das turbulente Geschehen in der eigens dafür gegründeten Post-Bank-Punk-Band namens „Scheißverein“ musikalisch kongenial ergänzen.


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