Die Jungen Fürther Streichhölzer

Heute

Auf einen Blick

  • Fürth
  • 09.12.2022
  • 14:55

Sinfoniekonzert

Nach langer Pandemie-bedingter Abstinenz von der „großen Sinfonik“ freuen sich die Fürther Streichhölzer auf ein Sinfoniekonzert in voller Besetzung. Das Vor- und das Nachwuchsorchester der Jungen Fürther Streichhölzer eröffnen das Konzert mit 6 Stücken aus dem „Album für die Jugend“. Danach stellt sich mit der jungen Cellistin Eva Hofmann ein weiteres Orchestermitglied der Fürther Streichhölzer dem Publikum als Solistin vor. Sie interpretiert zusammen mit ihrem Orchester das Cellokonzert Nr. 1 in g-Moll von Dmitiri Borissowitsch Kabalewski. Eva Hofmann wurde zusammen mit ihrer Klavier-Partnerin Cosima Fischer von Mollard mit einem ersten Preis im Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ ausgezeichnet und erhielt vor kurzem den Talentpreis des Theatervereins Fürth. Nach der Pause nehmen sich die Jungen Fürther Streichhölzer mit der 5. Sinfonie c-Moll op. 67 der wohl bekanntesten Sinfonie von Ludwig van Beethoven an, die auch unter dem Namen „Schicksalssinfonie“ berühmt wurde. Sie wurde 1808 im Theater an der Wien uraufgeführt und erhielt ihren Beinamen durch ihr eingehendes Anfangsmotiv, das Beethoven mit den Worten beschrieb: „So pocht das Schicksal an die Pforte.“ Ob Beethoven diese Worte ernst gemeint hat, ob sie ihm vielleicht auch nur in den Mund gelegt wurden oder ob er nur seinen leicht aufdringlichen Sekretär und Biographen Anton Schindler mit einer knappen Antwort abwimmeln wollte wird in neuerer Zeit kontrovers diskutiert. Fest steht aber, dass Beethoven mit dieser eindrucksvollen Sinfonie und seinem gesamten sinfonischen Schaffen wegweisend für die folgenden Komponistengenerationen war. Man darf auf die Interpretation der Fürther Streichhölzer unter ihrem Chefdirigenten Bernd Müller gespannt sein.


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